Winterharte Steingartenpflanzen - mehrjährige Pflanzen im Steingarten
Steingärten sind unheimlich beliebt geworden, denn so lässt sich in einem Garten ein unheimlich toller Blickfang gestalten.
Des Weiteren kann man durch einen Steingarten auch einen Hang mit Pflanzen bestücken.Charakteristisch für einen Steingarten ...
sind Pflanzen, die eher im Gebirge zu finden sind. Sie haben sich den klimatischen Bedingungen dort angepasst, sodass ein Steingarten auch in unseren Breiten mit wenig Wasser auskommt, dennoch muss auf schön blühende Pflanzen nicht verzichtet werden.
Ideal ist es, wenn der Steingarten nach Süden oder Südwesten hinausgerichtet wird. Zur Bepflanzung eignen sich Alpenpflanzen und Steingartenstauden besonders gut. Richtig etabliert haben sich Steingärten erst im Laufe des 20. Jahrhunderts. Im Laufe der Zeit sind immer mehr Pflanzen hinzugekommen, die heute einen typischen Steingarten ausmachen.
Auswahl an mehrjährigen Pflanzen im Steingarten
Die Auswahl an Pflanzen für den Steingarten ist unheimlich groß, sodass sich für jeden Geschmack das ...
richtige Gewächs finden wird. Viele von ihnen sind winterhart und mehrjährig, sodass man sich kaum um die Pflege kümmern muss und sich jedes Jahr aufs Neue an der Farbenpracht erfreuen kann.
Als Klassiker unter den Pflanzen für den Steingarten hat sich die Polsterstaude herauskristallisiert. Diese mehrjährige, krautige Pflanze wird bis zu 30 Zentimeter hoch und wächst sehr kompakt. Wünscht man etwas höhere Gewächse kann man in den Steingarten auch eine Fetthenne oder Zwerggehölze pflanzen.
Beliebt für einen Steingarten sind das Katzenpfötchen, die Grasnelke oder auch die Alpenaster. Des Weiteren gibt es viele kleinere Glockenblumenarten, die gerne in einem Steingarten verwendet werden ebenso Schleifenblumen, sehr viele Steinbrecherarten, einige Enzianarten und Fuchsien. Von letzteren sich allerdings nur wenige Arten auch wirklich winterhart.
Die genannten Pflanzen und viele weitere, die in einem Steingarten ihren Einsatz finden können, benötigen für ihre Entwicklung die Wärmerückstrahlung, die von den Steinen ausgeht. Die Wurzeln bleiben dabei im Verhältnis recht kühl.
Steingartenstauden vertragen in der Regel keinen nährstoffreichen Boden und auch Staunässe können sie nicht vertragen, daher sind sie besonders gut für den Einsatz im Steingarten geeignet.
Zu den Steingartenstauden zählen u.a. das Steintäschchen, das Steinkraut, die Schleifenblumen sowie das Blaukissen und die Karpaten-Glockenblume.
Ein Steingarten zeichnet sich nicht nur durch die Vielseitigkeit der Blumen- und Pflanzenauswahl aus, sondern auch dadurch, dass er das ganze Jahr über ein Eyecatcher sein kann. Es gibt viele Pflanzen, wie beispielsweise Zwergkoniferen, die auch im Winter grün sind und dafür sorgen, dass der Steingarten das ganze Jahr über schön anzusehen ist.
Einige Farbtupfer kann man setzen, indem man an halbschattigen Standorten im frühen Frühling Primelhybride pflanzt. Sie haben blassrosa Blüten und bieten in Kombination mit dem blauen Leberblümchen einen sehr schönen Anblick.
Einen weiteren Farbtupfer kann man erreichen, indem man das Blaukissen anpflanzt, das ebenfalls ein Frühblüher ist. Weitere interessante Pflanzen, die frosthart sind, sind das Steinkraut, das Steintäschel sowie die Grasnelke Ameria maritima.
Pflege von einem Steingarten
In einen Steingarten pflanzt man größere Pflanzen entweder in Mulden oder an die Ränder der Fläche. Die Pflanzschicht sollte ca. 15 Zentimeter ausmachen und zu je einem Drittel aus Gartenerde, Kies oder Split und staubfreiem Sand bestehen.
Der Anteil an Sand sollte nicht zu hoch sein, da es sonst beim nächsten Regenguss die Gefahr groß ist, dass es sehr schlammig wird. Wichtig für den Steingarten sind natürlich auch die Steine, die in erster Linie nicht für die Optik da sind, sondern den Wärmehaushalt der Pflanzen regulieren.
Sie sollten reichlich verteilt im Steingarten auftauchen. Daneben gibt es auch Bruchsteine, die direkt als Pflanzgefäß Verwendung finden können. Im Frühjahr muss man die Pflanzen ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen.
Dies ist in vor allem darin begründet, dass die Pflanzen im Winter ohne Flüssigkeit auskommen. Auch wenn der Steingarten eher an einen wild wachsenden Berghang erinnert, müssen hier regelmäßig die Wildkräuter und Schnecken sowie abgestorbene Pflanzenteile entfernt werden.
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