Katzenschreck - wie lassen sich Katzen aus dem Garten vertreiben?

Katzenschreck -  fremde Katzen vertreiben? Katzen aus dem Garten fernhaltenNachbars Katzen fischen den Teich leer, Probleme mit Katzenkot im eigenen Garten, obwohl man gar keine Katzen besitz? Jeder Gartenliebhaber wird wegen dieser Gründe auf die Palme gehen und sich nach einem Hilfsmittel umsehen, denn man kann ja nicht die ganze Zeit den Garten bewachen.
Inzwischen gibt es kleine elektronische Abwehrgeräte, die in der Regel nicht teuer sind, auch ohne Strom funktionieren, dank einer neun Volt Batterie, und so in

etwa vier Monate betriebsbereit bleiben. Die Reichweite dieser Geräte reicht ca. acht Meter im Umkreis, es ist wetterfest und muss in der Regel auf einem Pflock montiert werden, in ca. dreißig Zentimeter Höhe. Damit lässt es sich gut in einem Staudenbeet verstecken. Wichtig ist die Wahl des Standortes, immer da, wo auch die Katzenplage auftritt, sprich die Katze unerwünscht ist.

Katzenschreck praktisch

Das gerät sendet einen Ton aus, der für das menschliche Ohr nicht hörbar ist, jedoch für die Katze schmerzhaft ist so dass sie die Flucht ergreift. Nachteilig ist dabei jedoch, dass leider auch Hunde und Igel darauf fluchtartig reagieren. Fledermäuse sollen sich davon jedoch nicht stören lassen. Dem Tier entsteht kein Schaden, es wird lediglich vertrieben.

Vorsicht beim Einkauf von Wundergeräten

Diese oben erwähnten Katzenschreck-Geräte arbeiten mit Ultraschall, und nicht nur hier bei Hausgarten.net können Sie mehrere Artikel finden, die sich mit den Gefahren beschäftigen, die von diesen meist nicht ausreichend spezifizierten Geräten ausgehen können. Hier nur ganz kurz das Fazit: Wenn ein Abwehrgerät in einem Frequenzbereich arbeitet, der innerhalb des Hörbereichs der Katze liegt, ist die Gefahr nicht sehr weit, dass dieses Gerät das Gehör der Katze schädigen oder zerstören wird. Und damit ist dann auch die Gefahr verbunden, dass das Gerät auch das Gehör Ihres Hundes schädigt, oder das Gehör
eines im Kinderwagen vorbeigefahrenen Babys, das noch sehr viel höhere Töne hören kann als ein Erwachsener ...

Katzenkot im Garten: sehr ärgerlichEntspannter Umgang mit fremden Katzen

Wenn Sie fremden Katzen den Zutritt auf Ihr Grundstück verwehren möchten, ist jeweils zu bedenken, dass hinter jeder Katze auch ein Katzenliebhaber steckt, also ein Mensch, der an genau diese Katze sein Herz gehängt hat.

Vielleicht haben Sie schon Erfolg, wenn Sie Ihren Garten so umgestalten, dass er für die Nachbarskatzen weniger attraktiv wird. Dadurch könnte Ihr Garten sogar ökologisch wertvoller werden, wenn Sie z. B. die offene Erde der Blumenbeete mit stachligen Bodendeckern bedecken, vertreibt das nicht nur die Katzen aus dem Beet, sondern verbessert auch den Boden.

Wenn es Ihnen eher darum geht, die fremden Katzen daran zu hindern, dass diese sich auf Ihrem Grundstück “erleichtern”, hilft es auch, wenn Sie die mit offener Erde und Zierkies bedeckten Gartenbereiche etwas natürlicher gestalten, mit Mulch oder (dornenbewehrten) Bodendeckern.

Dann könnten Sie den Katzen noch alle möglichen unangenehmen Gerüche entgegensetzen, im Internet werden Sie viele Vorschläge finden. Lohnend kann z. B. das Aussprühen von Essig oder Rasierwasser sein, das Auslegen von Gewürznelken und Pfeffer, auch Kaffeesatz oder den Geruch vom Nachbarhund sollen

Katzen nicht mögen.

Sie könnten auch mehrere Verpiss-dich-Pflanzen “Coleus canina” anpflanzen, diese besondere Sorte des Harfenstrauchs soll Katzen abhalten. Gegen die Geruchsbelästigung durch Katzenurin gibt es spezielle Enzyme zum Sprühen zu kaufen.

Wenn Sie gerade die ersten Male von einer Katze besucht werden, können Sie dieser Katze manchmal Ihren Garten komplett vermiesen, wenn Sie Bewegungsmelder installieren, die Licht und Geräusche absondern, es soll sogar bellende Geräte geben. Oder Sie stören aktiv, mit einer Wasserpistole z. B., oder mit einem immer zur richtigen Zeit aufgestellten Rasensprenger.
Besonders in Kombination haben solche einfachen Mittel oft Erfolg, Katzen mögen nun einmal keinen ständigen Stress und werden sich lieber andere Wege suchen.

Wenn Sie wirklich ernsthaft durch die fremde Katze beeinträchtigt werden, z. B. aufgrund einer Allergie, wäre das letzte Mittel ein Gespräch mit dem Nachbarn über “gesicherten Freigang”. Vielleicht können Sie bei Installation der Begrenzungen helfen, in nicht vollkommen verkehrsarmen Gegenden wird Ihr Nachbar den Vorteil mitnehmen, dass seine Katze wahrscheinlich sehr viel länger leben wird.