Blauorfen im Gartenteich: 8 Ratschläge zur Haltung des Zierfischs

Blauorfen im Gartenteich: 8 Ratschläge zur Haltung des Zierfischs

Die Blauorfen, auch Aland genannt, zählen zur Familie der Karpfenfische. Bei den Blauorfen handelt es sich um eine Zuchtform, ähnlich der Goldorfen, die zur Haltung in Teichen innerhalb Parks und Gärten bestimmt ist. Die Färbung geht von weiß-blau bis hin zu hellblau. Manchmal hebt sich auch nur der Rücken durch eine intensive Blaufärbung ab. Mittlerweile erfreuen sich Blauorfen im Gartenteich einer großen Beliebtheit, zumal sie verhältnismäßig einfach zu halten sind.

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Beschreibung der Blauorfen


Die gestreckte, stromlinienförmige Körperform lässt bereits darauf schließen, dass es sich bei den Blauorfen um wendige, flinke Schwimmer handelt. In Gemeinschaft mit anderen Fischen werden sie sich deshalb stets als erster am gereichten Futter einfinden. Blauorfen können eine Länge bis zu 60 cm erreichen. Ihre Laich legen die Tiere in der Zeit von April bis Juli ab. Sie können bis zu 20 Jahre alt werden.

Ratschläge zur Haltung des Zierfischs

Auch wenn es sich bei den Blauorfen um eine recht anspruchslose Fischart handelt, können dennoch ein paar Ratschläge
zur Haltung nützlich sein.
  • (1) Die Blauorfen sind Schwarmfische, weshalb sie stets ab einer Mindestmenge von 5 Exemplaren angeschafft werden sollten.
  • (2) Ein Teich, der mit Blauorfen besetzt werden soll, muss mindestens 4000 Liter Wasser beinhalten, bei einer Tiefe von einem Meter und mehr. Kleinere Teiche sind für diese Fischart ungeeignet.
  • (3) Blauorfen benötigen ein sehr sauerstoffreiches und zudem sauberes Wasser.
  • (4) Da die Blauorfen mit Begeisterung Mücken jagen, die sich an der Wasseroberfläche aufhalten, tragen die Fische zur Reduzierung der lästigen Plagegeister bei.
  • (5) Aufgrund der bevorzugten Jagd auf Insekten, schwimmen die Blauorfen zumeist direkt unter der Wasseroberfläche. Deshalb sind sie im Wasser immer gut zu erkennen und zu beobachten.
  • (6) Zu den Karpfenfischen gehörend, sind Blauorfen räuberische Fische, die sich außer von Mücken noch von Schnecken, Würmern und kleineren Fischen ernähren. Da sie sich zudem selbst nicht übermäßig vermehren, wird es in einem mit Blauorfen besetzten Teich zu keiner Überbevölkerung kommen.
  • (7) Nur wenn Nahrung fehlt, begeben sich die Blauorfen zum Gründeln auf den Teichgrund.
  • (8) Die Zufütterung bei Blauorfen erfolgt idealerweise mit eiweißhaltigen Sticks oder mit handelsüblichem Fischfutter.
Wer sich gerne zur Entspannung an seinen Teich setzt, um darin die Fische zu beobachten, liegt mit Blauorfen genau richtig, zumal es sich um eine wunderschön anzuschauende Fischart handelt. Wird Futter auf das Wasser gestreut, kommen die Fische scharenweise im Eiltempo angeschwommen.