Lebewesen im Teich - Lebensraum Gartenteich
In einen Gartenteich gehört Leben. Auch wenn man keine Fische oder andere Lebewesen einsetzt, bildet sich nach kürzester Zeit von allein Leben. Algen und Bakterien bilden sich.
Schon nach kurzer Zeit siedeln sich ... Amphibien und Insekten an.
Selbst Fische können im Teich erscheinen. Wasservögel schleppen aus anderen Gewässern Laich an, woraus sich verschiedenste Fische entwickeln können. Bei einem guten und ausgeglichenen biologischen Gleichgewicht siedeln sich auch Schnecken und Muscheln an.
Algen
Algen im Teich sind unerwünscht, kommen aber fast in jedem vor. Viele Algen sind Bakterien, so auch die Blaualgen, die sogar gefährlich für Fische werden können. Bei einer starken Ausbreitung der Algen im Teich sollte man Gegenmaßnahmen einleiten. Das müssen keine Chemikalien sein. Besser ist, die Ursache für die massenhafte Ausbreitung abzustellen.
Kleinlebewesen
Kleinlebewesen siedeln sich von allein an. Ob Libellen, Frösche, Lurche, Schnecken, Muscheln, Wasserwanzen oder andere, irgendwann sind sie einfach da. Zuerst kann man die ...
in jeder Pfütze vorkommenden Mücken- und Wasserläuferlarven erkennen. Diese sind eine Nahrungsquelle für andere Lebewesen, vor allem für Fische. In einem Gewässer ohne Fische können gerade die Mückenlarven schnell zur Plage werden, Heerscharen von Mücken entwickeln sich. Vögel, die zum Trinken und um sich zu erfrischen an den Teich kommen, bringen Frosch- und Fischlaich, Larven und selbst Kleintiere mit. So entsteht immer mehr Leben im Teich.
Molche
Molche gehören zu den Amphibien und leben wie Frösche im Wasser und an Land. Teichmolche sind am weitesten verbreitet. Wenn ihnen der Teich und seine Umgebung gefallen, siedeln sie sich selber an. Bei guten Bedingungen vermehren sie sich recht schnell. Da sie sich von Insekten ernähren, sind sie sehr nützlich.
Erdkröten
Erdkröten sind keine Schönheiten und viele ekeln sich vor ihnen. Sie sind aber absolut nützlich, da sie Unmengen von Gartenschädlingen vertilgen. Sie ernähren sich von Raupen und Schnecken. Erdkröten erkennt man an ihrem dumpfen Klang.
Fische
Ob man Fische in seinem Teich halten möchte, hängt davon ab, wie groß und tief er ist und ob man die Fische im Teich überwintern möchte. Auch kann man bestimmte Fischarten nicht zusammen in einem Teich halten.
Goldfische – zählen zu den beliebtesten Teichfischen. Es ist ein Schwarmfisch, der recht pflegeleicht und anspruchslos ist. Allerdings vermehren sie sich sehr stark und wühlen gern den Boden im Teich auf, wodurch das Wasser oft trübe ist.
Orfen – ausgewachsene Orfen sind Einzelgänger. Sie übernehmen die „Geburtenkontrolle“ der Friedfische, indem sie dafür sorgen, dass nicht zu viel Nachwuchs überlebt und der Teich übervölkert wird.
Goldorfen und Buntbarsche – sollte man einsetzen, auch wenn man keine Fische haben möchte. Sie sorgen nämlich dafür, dass die lästigen Mückenlarven verschwinden. Die Fische benötigen kaum Pflege und fressen auch Kaulquappen. Sie können allerdings recht groß werden, also nur eine ganz geringe Zahl einsetzen.
Koi – ein sehr anspruchsvoller, wenn auch sehr schöner Fisch. Sie werden groß und benötigen ausreichend Platz. Vor allem tief muss ein Teich sein, etwa 1,80 Meter. Das Wasser muss sehr sauber, klar und sauerstoffreich sein. Spezielle Technik ist also erforderlich.
Bitterling – der kleinste einheimische Karpfenfisch, wird nur max. 9 cm lang. Er lebt in kleinen Schwärmen und ernährt sich hauptsächlich von pflanzlichem Material, aber auch von Würmern, Insektenlarven und Kleinkrebsen. Sehr anspruchslos. Zum Fortpflanzen benötigt er Muscheln.
Elritzen – Schwarmfisch, der bis 8 cm groß wird. Bevorzugt klares, fließendes und sehr sauerstoffreiches Wasser. Fressen Insektenlarven und Würmer.
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