|
Froschbiss im Gartenteich (Limnobium laevigatum) |
|
Gartenteich -
Schwimmpflanzen
|
Froschbiss - Pflege
Der Froschbiss ist eine Wasserpflanze, deren Blätter wie kleine Seerosenblätter aussehen oder auch an die Schnauzenform eines Frosches erinnern. In der Regel wächst die Pflanze in stehenden Gewässern. Die Blätter schwimmen an der Wasseroberfläche und hängen in großen Verbänden als Schwimmblatt-Teppiche zusammen.
Da ihre Wurzeln meist nicht bis zum Grund reichen, nimmt der Froschbiss seine Nährstoffe direkt aus dem Wasser auf. Die Blüten, welche von Mai bis August erscheinen, bestehen aus drei weißen Kronblättern und einem Hochblatt. Die Basis ist gelb. Die Blüten erheben sich 15 bis 30 cm über die Wasseroberfläche. Die Blätter sind
olivgrün, stark glänzend und herzförmig eingeschnitten.
Der Froschbiss wächst am besten in windgeschützten, vollsonnigen bis schattigen Lagen. Das Wasser sollte warm, nährstoffreich, nicht übermäßig belastet und kalkarm sein. Die Pflanze bevorzugt stehende oder langsam fließende Gewässer über schlammigem Grund. Die Wassertiefe ist nicht entscheidend. Ab und zu sollte die zu starker Ausbreitung neigende Pflanze ausgelichtet werden, da sie den Unterwasserpflanzen sonst das Licht nehmen kann.
Die Blätterverbände treiben nur während der Vegetationszeit an der Wasseroberfläche. Im Herbst bilden sich Winterknospen (Turionen). Diese lösen sich ab und sinken auf den Grund des Gewässers. Die übrigen Sprossenteile sterben ab. Die Turionen überwintern im Grundschlamm. Im April/Mai entwickeln sich daraus neue Pflanzen. Diese steigen wieder zur Wasseroberfläche auf.
Zur Vermehrung kann man die äußeren Blattrosetten abtrennen und in einem neu zu besiedelnden Gewässer aussetzen. Jungpflanzen werden ab Ende Mai einfach an der Wasseroberfläche ausgesetzt. Der Froschbiss ist eine beliebte Zierpflanze für den Gartenteich. Er harmonisiert besonders gut mit Krebsschere, Schwimmfarn und Wasserlinse. Auch in Aquarien ist die Pflanze in einer Miniaturausgabe sehr beliebt. Über ihre Wurzeln filtert sie schädliche Stoffe aus dem Wasser. Die Wurzeln bieten auch gute Versteckmöglichkeiten für Fischnachwuchs und kleine Fische. Froschbiss steht regional auf der Roten Liste gefährdeter Arten.
|