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Krebsschere im Gartenteich - Pflege |
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Gartenteich -
Schwimmpflanzen
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Krebsschere - Pflege
Die Krebsschere ist eine Wasserpflanze, die ihren Namen von den scherenähnlichen Hüllen der Blütenstände hat. Die Pflanzen bilden Schwimmgesellschaften. Sie bevorzugen warme, windgeschützte, sonnige, schlammige, basenreiche, nicht verschmutzte und meist stehende Gewässer in Talauen, z.B. in Altwässern, Gräben, Tümpeln und Kanälen. Die Pflanze ist empfindlich gegenüber starken Schwankungen des Wasserstandes und gegenüber Verunreinigungen. Durch ihr Aussehen passt die Krebsschere sehr gut in einen mediterran angelegten Garten. Durch die Eigenschaft Phosphor und Kalium zu binden, ist die Krebsschere eine ideale Teichpflanze.
Die trichterförmige Wuchsform hat Ähnlichkeit mit einer Aloe. Die Blätter der Krebsschere sind bis zu
40 cm große, rosettenförmig angeordnete lange schwertförmige Wedel. Sie sind dreikantig und hakig vorwärtsgerichtet gesägt und ragen teilweise aus dem Wasser heraus. Es bilden sich intensive Ausläufer, wodurch die einzelnen Rosetten miteinander zu großen Einheiten verbunden werden. Die unverzweigten Wasserwurzeln der Pflanze sind dicht und hängen unter der Pflanze. Sie nehmen Nährstoffe aus dem Wasser auf. Die Blüten sind recht klein. Sie bestehen aus je drei weißen Kron- und drei grünen Kelchblättern. Das Blütenzentrum ist gelb. Die Pflanze blüht von Mai bis Juli.
Die gesellig wachsenden Krebsscheren treiben nur während des Sommerhalbjahres an der Wasseroberfläche. Im Herbst sinken die Rosetten auf den Gewässergrund ab und bilden Winterknospen (Turionen). Die äußeren Blätter sterben ab. Im Frühjahr steigen die Turionen wieder an die Wasseroberfläche und bilden neue Pflanzen. Im Gegensatz zu anderen Wasserpflanzen steigt aber auch das Herz alter Rosetten wieder nach oben und wächst weiter. Über die großen Mutterpflanzen wachsen sehr schnell Tochterpflanzen, die sich über den Sommer kräftig entwickeln. Die stockwerkartig übereinander wachsenden Rosetten bilden, vor allem an flachen Stellen, einen undurchdringlichen Dschungel. Die starke Biomasseproduktion großer Vorkommen wirkt verlandungsfördernd (schlammbildend) in Gewässern. Die Art wird durch Hochwasser verbreitet.
Die Vermehrung der Krebsschere erfolgt über Samen oder die vegetative Vermehrung über Ausläufer. Die Krebsschere steht auf der Roten Liste und gilt als besonders geschützt. Sie ist in natürlichen Gewässern nahezu ausgestorben. In Fischteichen wurde sie wegen ihres wuchernden Wuchses von Anglern intensiv bekämpft.
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