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Stangenbohnen sind ein Gemüse, das nicht nur über Monate hinweg eine reiche Ernte verspricht, sondern mit seinen Schmetterlingsblüten noch eine Menge zu der Schönheit des Gartens beitragen. Zudem ist dieses Gemüse sehr vielseitig einsetzbar. Es kann als natürlicher Sichtschutz im Garten integriert werden oder auch zum Begrünen von Zäunen und Balkonen dienen. Selbst an Gartenhäusern und Lauben können die Stangenbohnen hervorragend hochwachsen und somit so manche unschöne Ecke einfach verschwinden lassen.
Stangenbohnen sind bis zu drei Meter hohe Rankenpflanzen und bevorzugen einen sonnigen, warmen aber windgeschützten Platz. Diese Pflanzen sind anspruchsvoll und
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vertragen weder anhaltende Trockenheit noch dauerhafte Nässe. Zudem sollte der Boden, auf dem sie wachsen sollen, tiefgründig und humusreich sein. Vor die Aussaat der Stangenbohnen wurde die Arbeit gesetzt. Hier darf sich der Handwerker voll ausleben und ein Stangengerüst aus Holz oder Metall als Rankhilfe basteln. Für welches Material man sich dabei entscheidet, ist dem Hobbygärtner selbst überlassen. Wer diese Rankhilfe nicht selbst basteln möchte, kann sie natürlich auch im Baumarkt erwerben.
Diese Rankhilfe kann unterschiedliche Formen annehmen. So könnte man einfach einen Stock in die Erde stecken, damit die Pflanzen daran hochranken können oder mehrere Stangen in Form eines Wigwams anbringen. Dabei werden in der Regel fünf bis sechs Stangen verwendet, die man an der Spitze miteinander verbindet. Natürlich kann die Rankhilfe auch so gebaut werden, dass immer zwei Stangen mit einander verbunden werden. Stabilität erreicht man, indem man auf die Stangen oben auf eine weitere Stange bringt. Der Zeitpunkt für die Aussaat ist abhängig von der Lage des Gartens und von der Witterung. Es ist ideal, wenn die Bodentemperatur mindestens 10 Grad Celsius beträgt. Bei der Aussaat der Stangenbohnen werden rund um die Stangen etwa sechs bis acht Samenkörner ausgebracht. Zwischen den Stangen sollten dabei etwa vierzig Zentimeter Abstand sein, zwischen den Reihen etwa 60. Wenn die Pflanzen eine Höhe von etwa 15 Zentimetern erreicht haben, wird die Erde ringsum angehäufelt und der Trieb an die Rankhilfe geleitet.
Bei der Pflege der Stangenbohnen ist darauf zu achten, dass der Boden rings um die Pflanzen niemals austrocknet. Vor allem in der Blütezeit der Stangenbohnen müssen diese regelmäßig bewässert werden. Auch beim Gießen ist darauf zu achten, dass es nicht zum Auftreten von Staunässe kommt. Damit die Stangenbohnen gut gedeihen, ist es wichtig, die herunterhängenden Triebe gegen den Uhrzeigersinn aufzubinden. Stangenbohnen sind recht anfällig für Schnecken, Spinnmilben, Blattflecken- und Brennfleckenkrankheit.
Stangenbohnen sind sehr ergiebig. Bereits 10 Wochen nach der Aussaat können sie daher zum ersten Mal geerntet werden. Von diesem Moment an kann man fortlaufend bis in den Herbst hinein pflücken. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass die Ranken nicht beschädigt oder abgerissen werden. Bei dem Verzehr der Stangenbohnen ist darauf zu achten, dass diese Hülsenfrüchte nicht roh verzehrt werden dürfen, weil sie Giftstoffe enthalten. Durch das Erhitzen der Bohnen wird dieses Gift jedoch unwirksam. Gekochte Stangenbohnen werden als Salat oder Gemüse angerichtet. Sie können auf viele Weisen haltbar gemacht werden. So lassen sie sich einfrieren, einkochen oder auch einlegen. Es gibt grünhülsige und blauhülsige Stangenbohnen oder auch gelbhülsige Wachsbohnen.
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