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Minze - Pflanzen, Pflege, Anbau, überwintern

Minze ist eine sehr beliebte Gewürz- und Heilpflanze. Weltweit gibt es über 50 verschiedene Sorten. In Deutschland findet man vor allem die Limonenminze sowie die Krausenminze vor, da sich diese beiden Sorten sowohl für die ...



Verwendung in der Küche als auch als Heilpflanzen eignen.

Obwohl die Pfefferminze in vielen Gärten anzutreffen ist, gibt es einiges, was bei den Pflanzen, der Pflege, dem Anbau und dem Überwintern von Minze zu beachten ist.

Die Kultivierung im Tontopf ist die beste und einfachste Möglichkeit, eine Minze zu züchten. Hier kann man für den richtigen Standort sorgen, die Bodenbeschaffenheit besser kontrollieren und für die richtige Pflege der Pflanze sorgen. Aufgrund der Blüten ist die Minze jedoch ein sehr dekoratives Kraut für den Garten.

Besonderheiten der Pflanzen

Die Minze ist eine sehr stark wachsende, sehr krautige Pflanze, die sehr viele und weitverzweigte Wurzeln treibt. Zudem bilden die verschiedenen Arten der Minze interessante Blüten aus. Die Blätter der Minze treiben meist direkt am Stängel aus, nur selten findet man einen Blattstiel. Die Blätter selbst sind gezackt und stehen einzeln am Stängel aus.

Bei der Minze ...



gibt es inzwischen verschiedene Pflanzen, die Mischgeschmäcker aufweisen. So findet man neben der Limonen-Minze, die einen starken Zitronengeschmack hat auch Apfel-Minze oder Basilikum-Minze vor. Neben den Minzsorten, die an Land in Beeten oder zwischen Büschen wachsten, gibt es zudem Wasser-Minzen.

Die Wuchshöhe der Minze variiert zwischen 10cm und 80cm, die Blätter werden zwischen 1cm und 3cm lang. Auch bei den Blüten variiert die Farbgebung, die meisten Minzen weisen rosa oder violette Blütenstände auf.

Was ist beim Anbau zu beachten?

Allen Minzen gemeinsam ist die Bodenbeschaffenheit. Da die Minzpflanzen sehr feines Wurzelwerk besitzen, pflanzt man sie am Besten in lockeren Boden. Dieser sollte einen hohen Humusanteil besitzen, da die Pflanzen einen sehr hohen Nährstoffanteil haben. Minzen fühlen sich an einem schattigen Platz besonders wohl. Auf keinen Fall sollte man die Minze an einen Ort pflanzen, an dem sie starker Sonneneinstrahlung, besonders der Mittagssonne, ausgesetzt ist.

Die Minze benötigt viel Nährstoffe, aus diesem Grund muss sie regelmäßig an einen anderen Standort verbracht werden. Alle 3 Jahre ist es notwendig, die Pflanze umzusetzen; dies sollte man schon beim Anbau von Minze beachten. Wer die Minze nicht in einer Rabatte, sondern im Topf hält, muss dann die Pflanze alle 3 Jahre in neue, humusreiche Erde umtopfen.


Richtige Pflege für die Minze

Die Minze ist eine sehr anspruchslose Pflanze. Neben der richtigen Bodenbeschaffenheit und dem richtigen Abstand bei mehreren Pflanzen benötigt die Minze nur einen regelmäßigen Schnitt. Da die Minze sehr stark wächst, muss sie entsprechend mehrfach im Jahr geschnitten werden, um einen Wildwuchs zu vermeiden. Wildwuchs würde bedeuten, dass die Blätter, die man später ernten möchte, nicht genügend Licht bekämen.

Wenn der Boden entsprechend mit Humus versetzt ist, kann eine Düngung der Pflanzen unterbleiben. Wer dennoch düngt, sollte dies sparsam tun, denn der Dünger beeinträchtigt den Geschmack der Blätter. Da der Nährstoffbedarf der Minze sehr hoch ist, muss die Pflanze spätestens alle 3 Jahre an einen anderen Ort gepflanzt werden. Auch hier ist dann wieder auf einen humusreichen Ort im Schatten zu achten.

Die Minze benötigt viel Feuchtigkeit, jedoch keine Staunässe. Zwar ist es wichtig, dass immer ausreichend Wasser am Wurzelballen ist, die Pflanze darf jedoch nicht zu stark bewässert werden. Im Topf gehaltene Minze sollte daher mit einem Wasserspeicher, zum Beispiel einer Hydrokultur aus Ton, ausgestattet werden. Im Garten sollte eine Drainage vorhanden sein, die garantiert, dass die Pflanze nicht austrocknet, aber auch keine Staunässe entstehen kann.
 
Überwintern von Minze

Der große Vorteil der Minze ist, dass die meisten erhältlichen Sorten absolut winterhart sind. Wer seine Minze im Garten zieht, braucht diese also nicht im Herbst auszugraben und im Keller zu überwintern. Ein kräftiger Rückschnitt reicht aus, damit die Minze den Winter überlebt. Zur Sicherheit kann man die zurückgeschnittene Minze in Blasenfolie einwickeln. Diese verhindert, dass Wind, Schnee und Frost an die Triebe der Pflanze gelangen können.

Anders jedoch, wenn die Minze im Garten in einem Tongefäß steht. Hier besteht die große Gefahr, dass sowohl der Tontopf als auch der Wurzelballen durch zu strengen Frost schaden nehmen. In diesem Fall sollte man die Minze in der Wohnung überwintern oder sich eine Auspflanzung in eine Rabatte überlegen.



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