Säulenkirsche - Pflege, Pflanzen, Schnitt, Victoria, Sylvia

Die Säulenkirsche Victoria ist eine sehr kompakt wachsende Süßkirsche. Noch dazu gehört sie zu den wenigen selbstbefruchtenden Sorten. Ab Mitte Juli kann man bei der Victoria große dunkle aromatische süße Kirschen ernten. Die Säulenkirsche Victoria wächst sehr kompakt und hat daher einen sehr geringen Platzbedarf. Wird sie in einen Topf gepflanzt, erreicht sie Höhen bis zu 2 Metern. Im Freiland wächst sie jedoch bis zu 3 Meter hoch. Die Blüten dieser Säulenkirsche sind weiß. Den ersten Ertrag kann man ab dem 3. Standjahr erwarten.



Die Säulenkirsche Victoria benötigt einen Formschnitt. Sie muss jährlich in der Wachstumsphase im Sommer geschnitten werden damit sie in Form bleibt. Auch bei ihr sitzen ebenso wie bei anderem Säulenobst, die Früchte und Blüten direkt am Haupttrieb. Deshalb ist es möglich, diese Bäume auf engstem Raum aufzustellen und dennoch Früchte zu ernten. Wenn man Säulenobst in einen Kübel setzt, ist unbedingt darauf zu achten, dass das Fassungsvermögen für etwa 20 Liter Pflanzsubstrat ausreicht. Natürlich ist darauf zu achten, dass überschüssiges Wasser problemlos ablaufen kann. Damit verhindert man Staunässe.

Auch Säulenkirsche Sylvia eignet sich für den Anbau auf der Terrasse. Sylvia benötigt sowohl Sonne als auch Halbschatten. Ihre Früchte sind herrlich süß. Sie wächst sehr gut in einem großen Topf und
kann durchaus unterpflanzt werden. Auch bei ihr sollte der Topf auf kleine Füße gestellt werden, damit überschüssiges Gieß- und Regenwasser richtig abfließt. Um ein Verderben der Wurzeln zu verhindern, sollte man Staunässe in jedem Fall vermeiden. Damit die Säulenkirsche im Winter keinen Schaden nimmt, sollte man das Pflanzgefäß mit einem Jutesack entsprechend warm einpacken. Auf diese Wiese kann man zu große Temperaturunterschiede von der Wurzel fernhalten.

Wenn man sich für eine Säulenkirsche entscheidet, muss diese auch geschnitten werden. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass der Schnitt niemals bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erfolgt, da man den Pflanzen dann mehr schadet als dass man ihnen nutzt. Bei der Säulenkirsche Stella handelt es sich um eine reichtragende Spitzensorte. Sie hat für Körper und Gesundheit eine ganze Menge zu bieten und ist sehr gesund. Stella ist eine selbstbefruchtende Säulenkirsche mit großen dunkelroten herrlich aromatischen Früchten. Je nach Schnitt erreicht sie Höhen von bis zu 2,5 Metern.

Säulenobst in jeder Form ist für die Menschen geeignet, die sich ihr Obst selbst anbauen wollen auch wenn sie nicht ausreichend Platz für einen Garten haben. Die Kirschen sind das Lieblingsobst der meisten Menschen und verlocken durch ihre Farbe und Größe. Säulenkirschen bieten sich also an, wenn man sich einen Minigarten auf dem Balkon oder der Terrasse anlegen möchte. Damit weiß man, was man isst und dass keine chemischen Stoffe bei der Erzeugung des Obstes verwendet wurden. Damit sind all diejenigen abgesichert, die Angst vor Allergien gegen Düngemittel oder andere Stoffe haben. Die Säulenkirsche ist zudem selbstbefruchtend, sodass man nicht unbedingt einen zweiten Baum dazu kaufen muss. Da man eine Säulenkirsche sehr gut unterpflanzen kann, stellt sie nicht nur einen optischen Blickfang dar. Ob man sich bei der Unterpflanzung für Blumen oder Erdbeeren entscheidet, bleibt

dabei dem Hobbygärtner selbst überlassen. Säulenobst ist aufgrund seiner recht einfachen Halutung und Pflege auch für Kinder geeignet.