Beetrosen pflanzen - Standort, Pflege und Vermehrung

Beetrosen pflanzen - Standort, Pflege und Vermehrung

Beetrosen gehören zu den beliebtesten Rosen in Gärten. Sie wachsen gut und kompakt, gedeihen oft selbst im Halbschatten, überzeugen durch ihre lange Blütezeit und ihren tollen Duft und werden nicht zu groß, sind also auch für kleine Gärten geeignet.

rosen4 flBeetrosen blühen in Büscheln, Blütenreichtum ist dabei garantiert. Es gibt zahlreiche Blütenformen und -farben. Dazu kommt, dass es meist öfterblühende Rosen sind, die also nicht nur einmal blühen. Manche blühen den gesamten Sommer durch. Bei

der Auswahl der Rosen auf das ADR Zeichen achten. Diese Rosen sind geprüft und als sehr gut befunden, vor allem auch, was ihre Anfälligkeit gegen Rosenkrankheiten betrifft.

Standort von Beetrosen
  • Wie andere Rosen auch, bevorzugen auch Beetrosen einen sonnigen, etwas luftigen Standort.
  • An der Pflanzstelle sollten vorher keine Rosen gestanden haben, ansonsten muss das Erdreich großflächig ausgetauscht werden!
Pflanzsubstrat
  • Das ideale Pflanzsubstrat ist durchlässig und nährstoffreich.
  • Zu schwere Böden können mit Hilfe von Sand aufgelockert werden.
  • Für leichte, sandige Böden empfiehlt sich die Beimengung von Kompost.
Beetrosen pflanzen
  • Die beste Pflanzzeit für Beetrosen ist der Herbst. Sie wachsen besser an und starten früh in die Saison.
  • Wurzelnackte Rosen schonen den Geldbeutel und man kann die Qualität exakt erkennen: Die Pflanzen kommen im Herbst frisch vom Feld. Im Frühjahr kauft man im Winter in
    Kühlhäusern eingelagerte Ware.

  • Wenn man fachgemäß pflanzt, treten keine Frostschäden auf.
  • Pflanzabstand für schwächer wachsende Sorten etwa 40 cm, für stark wachsende 60 cm.

  • Das Pflanzloch sollte einen Durchmesser von etwa 40 cm und eine Tiefe haben, dass die Wurzeln nicht geknickt werden.
  • Die Veredlungsstelle gehört 5 cm unter die Erde.

  • Erde mit Kompost und einer Handvoll Hornspäne mischen.
  • Erde nach dem Auffüllen mit dem Fuß vorsichtig verdichten! Kräftig angießen!

  • Zuletzt Rosen anhäufeln!
  • 15 cm hoch Erde aufschütten!
Gießen und Düngen
  • Bei Trockenheit muss gegossen werden! Immer unterhalb der Blätter gießen! So wird Pilzbefall vorgebeugt.
  • Beetrosen sind Starkzehrer. Düngen ist wichtig: Die erste Düngung im April, nach dem Schnitt der Rosen. Die zweite Düngung nach der ersten Blüte Ende Juni bis Anfang Juli.

  • rosenschnitt flDüngen Sie mit rein organischem Dünger, der ist für das Bodenleben am besten. Man nutzt etwa 60 Gramm Dünger pro Pflanze.
  • Die erste Düngung nach der Pflanzung sollte erst nach der ersten Blüte erfolgen.

  • Flüssigdünger in niedriger Konzentration kann zusätzlich gegeben werden.
  • Nach Ende Juli nicht mehr düngen, damit die Zweige ausreifen können.
Beetrosen schneiden
  • Der Hauptschnitt erfolgt im Frühjahr - sobald die Forsythie blüht, kann die Beetrose geschnitten werden.
  • Beetrosen blühen am diesjährigen Holz, man muss also keine Angst haben, Blütenansätze wegzuschneiden.

  • Schwach wachsende Sorten werden bis auf drei bis vier Augen pro Haupttrieb zurückgeschnitten, starkwüchsige bis auf sechs bis acht Augen.
  • Je stärker man schneidet, desto stärker ist der Neuaustrieb. Schwache Triebe entfernt man an der Basis.

  • Ausputzschnitt im Sommer - verwelkte Blüten werden entfernt (man schneidet den Trieb ca 0,5 cm oberhalb des nächsten 5-fiedrigen Blattes schräg ab).
  • Dünne, schwache Triebe werden am Ansatz entfernt.
Überwintern
  • Die Überwinterung ist für Beetrosen meist kein Problem.
  • Etwas angehäufelt kommen sie gut durch.
Vermehren
  • Die Vermerhung ist kompliziert und gelingt einem Profi am besten.
  • Stecklingsvermehrung ist zwar durchaus möglich, gelingt aber bei Beetrosen,

    ebenso wie bei Edelrosen, oft nur schwer.