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Edelgeranien - Pflanzen, Pflege, Schneiden, Überwintern

Geranien teilen das Schicksal von langjährig vertrauten Ehepartnern. Man glaubt, sie zu kennen, kann sich in vielen Dingen auf sie verlassen, und wenn sich plötzlich die Haarfarbe von Platinblond in feuriges Kupferrot verwandelt, wird dies in meisten Fällen erst auf den zweiten Blick registriert.




/>Schon der Name Geranie ist uns so in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir nur mit Mühe zu der botanisch korrekten Bezeichnung Pelargonie finden.

Ein Blick in die Balkonkästen zeigt uns auch, dass nach wie vor die leuchtend roten, pink- oder zartlilafarbenen Sorten favorisiert werden. Dabei sind in den letzten Jahren wunderschöne Neuheiten mit zarten Pastelltönen in den Handel gekommen. Ebenso lachsfarbene Sorten, die sich hervorragend mit allen möglichen Blau- Nuancen kombinieren lassen. Ein Glück nur, dass wenigstens die Gruppe der Duftperlagonien, deren Blätter intensiv nach Minze, Rose, Zitrone, Pfirsich, Erdbeere, Apfel, Ingwer, Zimt, Muskat oder Zedernholz duften, eine zunehmend begeisterte Fangemeinde finden.

Die abgeschnittenen Triebe der Pflanzen, die für die Überwinterung ...



vorbereitet werden, können Sie mit etwas Glück bewurzeln. Man braucht dazu lediglich ein paar Töpfchen mit Anzuchterde, kräftige Stecklinge mit drei bis vier Blättern und einen hellen, aber nicht sonnigen Platz. Außerdem ein wenig Gespür beim Gießen. Zuviel Feuchtigkeit schadet bei der Wurzelbildung.

Zurückgeschnittene Geranien überwintern leichter

Die meisten Pflanzen überstehen die Gefahren der langen Winterpause besser, wenn man sie vor dem Einräumen zurückschneidet. Bei Pelargonien (Geranien) werden alle Blüten, Knospen und ein Teil der Blätter entfernt. Alle Triebe schneidet man um ein Drittel zurück. Das spart nicht nur Platz, sondern verschafft den Pflanzen Luft, und sie sind dadurch besser in der Lage, Krankheiten und Schädlinge abzuwehren. Pelargonien werden hell und kühl überwintert. Möglich ist aber auch ein Platz am Zimmerfenster. Bei Bedarf gießen.

Wer keinen Platz oder keine Zeit für die Winterpflege seiner Geranien hat, wird an dieser Art der Überwinterung bestimmt Gefallen finden.

1.Die Pflanzen aus den Kästen nehmen, dünne triebe ganz entfernen und die Haupttriebe einkürzen.
2.Aus dem Wurzelballen vollständig die Erde entfernen, Wurzeln ebenfalls zurückschneiden.
3.Jeweils eine Pflanze in Zeitungspapier einwickeln, verschnüren im Keller aufhängen. Die Vorteile dieser Methode: Nach getaner Arbeit können Sie Ihre Geranien sich selbst überlassen. Im März werden sie ausgepackt und eingetopft.

Geranien und ihre Pflege

Auch bei Geranien kann man Krankheiten und Schädlingsbefall nicht vermeiden. Aber gesunde und gut genährte Pflanzen überstehen solche feindlichen Angriffe recht gut. Tritt ein solcher Problemfall allerdings ein, so hilft nur eine Radikalkur.

Geranienrost

Entstehen auf den Unterseiten der Geranienblätter braune Flecken, so werden diese von Pilzen hervorgerufen. Schon bei den ersten Anzeichen müssen alle befallenen Pflanzenteile abgeschnitten werden. Gleichzeitig sollten die Pflanzen etwas trockener gehalten werden. Danach mit einem Pilzbekämpfungsmittel (Fungizid) abspritzen. Aber Vorsicht! Diese Präparate sind sehr giftig.

Geranienwelke

Bei der Geranienwelke welken die Blätter erst bevor sie anschließend verdorren. Die Ursache für die Geranienwelke sind Bakterien. Leider gibt es bis heute noch kein wirksames Mittel dagegen.
Sie müssen die Pflanzen wegwerfen, jedoch nicht auf den Kompost.

Spezialerde und -dünger für Geranien

Auch Geranien sind hungrig und brauchen genügend Dünger. Denn nur wenn die notwendige Versorgung mit Nährstoffen klappt, können Sie sich einer üppigen Blütenpracht erfreuen. Im Fachhandel gibt es spezielle Geranienerde mit einem hohen Nährstoffgehalt. Falls Sie diese Spezialerde in Ihrer Nähe nicht kaufen können, dann nehmen Sie doch einfach gute Blumenerde mit Langzeitdünger. Auf diesen Packungen steht dann auch, ab wann Sie zusätzlich düngen müssen. Optimal ist spezieller Geraniendünger, dessen Zusammensetzung genau auf den Bedarf der Pflanzen abgestimmt ist. Als Alternative lassen sich natürlich auch Düngemittel für blühende Balkonpflanzen verwenden.



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