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Pflanzen im Garten -
Blumenzwiebeln / Blumenzwiebel
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Gladiolen / Gladiole
Die Gladiolen gehören zu Gattung der Schwertliliengewächse und haben lange, schwertförmige Blätter. Diese wachsen in fächerartigen Büscheln und erreichen eine Höhe von bis zu 1,5 m.
Beheimatet sind die Gladiolen in Afrika, im südlichen Europa und im Nahen Osten. Sehr farbenprächtige Arten wachsen in Südafrika. Gladiolen dienen in Deutschland überwiegend als Zierpflanze. Es gibt aber auch nennenswerte Bestände an wilden Gladiolen in Deutschland.
Gladiolen lieben einen mäßig nahrhaften, lockeren und etwas feuchten Boden. Herrscht Trockenheit, müssen sie ausreichend bewässert werden. Auch Gladiolen in einer Vase benötigen sehr viel Wasser. Will man eine Schnittblumen zur vollen Blüte bringen, sollte man die oberste Knospe entfernen. Durch diese Maßnahme lassen die Blütenstände den Kopf nicht hängen und halten länger.
Die Knollen der Gladiolen kann man, wenn im Oktober das Laub vergilbt ist, aus der Erde nehmen. Die Blätter werden dabei dicht über der Knolle abgeschnitten. Einlagern sollte man die Knollen in einem Raum, der frostfrei und trocken ist. Die trockene Haut der Knollen wird entfernt und die so genannten Brutknöllchen vorsichtig abgelöst. So können die Knollen dann überwintern.
Ab Mitte April bis Anfang Juni kann man die Knollen wieder auspflanzen, und zwar möglichst in etwa 15 cm Abstand zueinander. Zur Vorbeugung gegen Thripse sollte man die Gladiolenknollen vor dem Einpflanzen einige Stunden in eine Insektizidlösung legen.
Damit die schweren Stiele der Gladiolen nicht umfallen und schön gerade wachsen, ist es ratsam, ein grobmaschiges Netz über das Gladiolenbeet zu spannen. Die Blütezeit der Gladiolen ist je nach Sorte zwischen Juni und September.
Die Wildformen werden 50 cm bis 80 cm hoch, die großblumigen Zierpflanzen werden 100 cm bis 125 cm hoch. Die bekanntesten Gladiolenarten sind G. communis G. ‘Peter, G. 'Amsterdam', sowie G. 'Windsong' sowie die G. 'Nova Lux' (diese blüht gelb).
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