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Liebeslilie - Pflege, Überwintern

Die Liebeslilie ist auch unter dem Namen Schmucklilie oder dem wissenschaftlichen Namen Agapanthus bekannt. Sie stammt aus dem südlichen Afrika und überzeugt durch ihre wunderschönen Blüten.

schmucklilie_flAber auch das Laub ist sehr dekorativ.

Liebeslilien ...



sind in unseren Gebieten nicht winterhart. Es sind typische Kübelpflanzen, die stattliche Ausmaße erreichen können. Ältere Pflanzen haben viele und große Blütenbälle. Die Blüten können Blau oder Weiß sein.

Standort

Der Standort für den Sommer sollte hell sein und nach Möglichkeit etwas windgeschützt. Die Liebeslilie verträgt volle Sonne und braucht diese auch zum Gedeihen. Auch im Winter hell stellen, allerdings bei etwa 5˚C.

Pflanzsubstrat

Das Pflanzsubstrat muss gut durchlässig sein. Ansonsten stellen die Pflanzen keine großen Ansprüche an den Boden. Eine Drainageschicht am Topfboden ist empfehlenswert, damit überschüssiges Gieß- oder Regenwasser gut abfließen kann. Staunässe mögen die Lilien gar nicht.

Die Pflanze hat eine Besonderheit. Sie mag es total eng im Pflanzgefäß. Man topft sie ...



erst um, wenn die Wurzeln das Gefäß sprengen oder überall über die Ränder hinausquellen. Das nächste Pflanzgefäß sollte nicht viel größer sein, ansonsten bildet die Pflanze Wurzeln und keine Blüten.

Gießen und Düngen

Während des Sommers benötigt die Liebeslilie viel Wasser und auch reichlich Dünger. Zu viel Wasser ist jedoch schädlich, vor allem stehende Nässe. Die Liebeslilie kommt wesentlich besser mit Trockenheit als mit zu viel Nässe zurecht. Gedüngt wird bis zur Blütezeit im Juli/August mit einem organischen Dünger und zwar 14tägig. Nach der Blüte gießt man deutlich weniger, damit die Pflanze sich auf die Winterpause vorbereiten kann.

Vermehrung

Die beste Art der Vermehrung ist die Teilung des Wurzelstocks. Das funktioniert problemlos. Man teilt die Wurzelmasse ein- oder mehrmals, je nach Größe. Die verkleinerten Pflanzen setzt man in neue Töpfe, die nicht viel größer als der Wurzelstock sein sollten. Die beste Zeit für die Teilung ist direkt nach der Blüte, also von August bis September.schmucklilie

Man kann die Liebeslilie auch aus Samen ziehen. Damit bekommt man in der Regel aber keine sortenreinen Nachkommen. Ausgesät wird zwischen Januar und März. Bei einer Temperatur von 20 bis 25 ˚C keimen die Samen nach etwa einem Monat. Ist es zu kühl, kann das wesentlich länger dauern. Das Saatgut wird nur leicht mit Erde bedeckt. Über Samen gezogene Schmucklilien blühen meist erst ab dem 3. Standjahr.

Überwinterung

Die Pflanzkübel müssen vor den ersten Frösten ins Winterquartier gebracht werden. Ideal ist die Überwinterung bei etwa 5 bis 10 ˚C an einem hellen Platz. Gegossen wird nur sehr wenig, gerade so viel, dass die Erde nicht ganz austrocknet. Meist reicht es, einmal pro Monat zu gießen.

Ab Mitte Januar kann man die Temperaturen erhöhen, auf bis zu 15 ˚C. Dann muss auch mehr gegossen werden. Ins Freie kommt der Agapanthus erst nach den Eisheiligen.

Wird die Liebeslilie zu warm überwintert, bilden sich keine Blüten. Steht sie zu dunkel, gibt es meist wenig Blüten.



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