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Windröschen, Buschwindröschen |
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Pflanzen im Garten -
Blumenzwiebeln / Blumenzwiebel
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WindröschenDie Windröschen, lat. Anemone, gehören zur Gattung der Hahnenfußgewächse. Es gibt rund 150 verschiedene Arten, die auf der nördlichen Weltseite verbreitet und dort zum größten Teil in Asien heimisch sind. Die meisten davon sind frei lebend, einige wurden für den Garten kultiviert. Die zwei bekanntesten in Deutschland vorkommenden, kultivierten Arten sind die Garten – Anemone und die Strahlen – Anemone, auch Balkan – Windröschen oder Berganemone genannt. Letztere wird meist aus der Türkei eingeführt. Eine wohlbekannte wildlebende Art ist das Buschwindröschen.
Für die Kultivierung der Windröschen spielte es eine große Rolle, dass sie zum einen schöne Blüten hervorbringen
und zum anderen winterhart, mehrjährig und leicht zu vermehren sind.
Als Zierpflanze bevorzugen die Windröschen einen nährstoffreichen, durchlässigen Boden. Der Standort sollte im Halbschatten oder in der Sonne gewählt werden.
Da bei den Windröschen mehrere Arten für den Garten gezüchtet wurden, ist für jeden Gartenliebhaber das passende dabei. So gibt es Frühblüher wie die Strahlen – Anemone, frühlingsblühende Anemonen wie die Gartenanemone und das Waldwindröschen und Herbstanemonen.
Windröschen sind Zwiebelpflanzen. Die Zwiebeln werden im Oktober in einer Tiefe von etwa 5 Zentimetern in die Erde gesetzt. Das gleiche Maß sollte als Pflanzabstand dienen. Trotzdem sollten die Pflanzen dann als Gruppe wachsen können. Im darauf folgenden Frühjahr blühen diese dann.
Die Pflanzen erscheinen meist schon im Februar, die Blütezeit ist im März bis April, manchmal auch noch im Mai. Je nach Sorte blühen die Windröschen in den Farben weiß über rosa bis hin zu reinem blau.
Alle Windröschenarten sind im frischen Zustand giftig. Bei Vieh werden daher manchmal Vergiftungen hervorgerufen. Früher wurde aus den Anemonen Pfeilgift gewonnen. Während der Trocknungsphase wandelt sich der enthaltene Giftstoff in einen ungefährlichen Stoff um.
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