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Winterling, eranthis hyemalis
Pflanzen im Garten - Blumenzwiebeln / Blumenzwiebel

Winterling

Der Winterling, lat. Eranthis hyemalis, gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Er ist einer der ersten Pflanzen im Jahr, die blühen. Begleitpflanzen sind daher Schneeglöckchen, Krokusse und andere Vorfrühlungsblumen.

Der Winterling erreicht eine Höhe von etwa 10 Zentimetern und hat kleine gelbe Blüten. Die Blätter bleiben nach dem Verblühen noch bis in den Juni hinein frisch. Zur Blütezeit erfreuen sich nicht nur die Menschen an ihm, sondern auch Hummeln und Bienen. Er ist somit ideal für umweltgerechtes Gärtnern.

Der Winterling fühlt sich auf feuchtem, nährstoffreichem Boden wohl, der mit Laub- oder Walderde vermischt ...
werden sollte. Schwerer Lehmboden oder Sandboden ist für sein Gedeihen nicht zu empfehlen. Besonders geeignet ist er für Steingärten, Einfassungen und Staudengärten.

Gezogen wird er aus Knollen, die im Handel erhältlich sind. Vor dem Pflanzen legen Sie die Knollen über Nacht ins Wasser und setzen diese am nächsten Tag in der Tiefe der zwei- bis dreifachen Knollengröße mit 10 Zentimeter Abstand zueinander in das Beet.

Ist die Pflanze an ihrem Standort zufrieden, vermehrt sie sich über so genannte Brutknollen und bildet Samen, die herausgeschleudert werden. Diese werden durch Ameisen an andere Orte verschleppt und wachsen dort an. Eine schnelle Verwilderung wird so begünstigt.

Aus den gesammelten Samen lässt sich der Winterling natürlich auch von Ihnen selbst ziehen. Säen Sie die Samen auf einem geeigneten Boden selbst aus, bedecken Sie die Saatstelle im Herbst mit Kompost und im nächsten Frühjahr können Sie sich an Ihren Winterlingen erfreuen.

Pflanzen Sie den Winterling im Schutz von Gehölzen, Mauern, Kleinstauden oder ähnlichen schutzbietenden Anlagen an. Der Winterling mag zwar im geringen Maße die Sonne, doch diese nicht zu stark und vor allen Dingen nicht im Sommer. Besser ist es deshalb, einen leicht beschatteten Standort zu wählen.

Im Herbst sollten Sie die Pflanzen mit Kompost abdecken, obwohl der Winterling absolut winterhart ist. Allerdings werden ihm durch diese Vorgehensweise die nötigen Nährstoffe für sein frühes Erblühen zugeführt.

Trotz aller Schönheit und Anspruchslosigkeit ist noch zu erwähnen, dass der Winterling nicht zum Verzehr geeignet, ja sogar giftig, ist.
 


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