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Ginkgo / Ginko Biloba - Pflege (Fächerblattbaum) |
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Pflanzen im Garten -
Gehölze
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Ginkgo auch FächerblattbaumBereits seit über 250 Millionen Jahren gibt es den Ginkgo, der botanisch eine Mischung zwischen Farnen bzw. Laubbäumen und Nadelbäumen ist. Ursprünglich wuchsen mehrere Ginkgoarten auf dem ganzen Erdball, nach der Eiszeit blieb lediglich der Ginkgo biloba im ostasiatischen Raum erhalten. Dieser wurde 1730 von Engelbert Kämpfer erstmals von Japan nach Europa gebracht, wo er seitdem als äußerst robuste Pflanze geschätzt wird. Ginkgo PflegeDer Ginkgobaum ist praktisch resistent gegen Schädlinge, Krankheiten und schädliche Umwelteinflüsse, so dass er auch in Großstädten prächtig gedeiht. Die Pflanze kann im Garten, auf Terrassen und Balkonen sowie als Zimmerpflanze gehalten werden, sogar als Bonsai kann der Ginkgo gezogen werden. Er bevorzugt einen sonnigen Standort, gedeiht aber auch im Halbschatten auf fast allen Böden. Der Ginkgobaum braucht nicht sehr viel Wasser, der Boden sollte lediglich immer leicht feucht gehalten werden. Von März bis November sollte der Baum zusätzlich alle zwei bis drei Wochen gedüngt werden. Jungpflanzen sind frostempfindlich und auch Kübelpflanzen sollten bei 5� C im Zimmer überwintern, ausgepflanzte ältere Exemplare sind dagegen frostresistent. Das Extrakt der Ginkgoblätter wird in der Naturheilkunde als Mittel gegen eine Vielzahl von Krankheiten, wie Tinnitus, Durchblutungsstörungen und Gefäßerkrankungen, verwendet, in der traditionellen chinesischen Medizin kommen auch die Samenkerne zum Einsatz. In Deutschland hat vor allem Goethe zur Bekanntheit des Ginkgos beigetragen, der dem zweigeteilten Ginkoblatt mit dem Gedicht �Ginkgo biloba� 1815 ein literarisches Denkmal setzte. von Susann Safadi
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