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Kugelbäume pflegen, pflanzen und verschneiden

Kugelbäume benötigen nur wenig Platz zum Pflanzen. Sie sind deshalb besonders geeignet für kleine Gärten, Vorgärten und Straßenrandbepflanzungen in Städten. Sie sind meist pflegeleicht und stellen keine hohen Anforderungen an ihren Standort. Ein sonniger bis halbschattiger Platz ist gut geeignet. Die Erde sollte nicht zu ...



nass und zu fest sein. Junge Bäume benötigen in den ersten Jahren nach Pflanzung regelmäßige Wassergaben. Je älter sie werden, um so besser kommen sie auch mit Trockenheit zurecht.

Beim Pflanzen sollte darauf geachtet werden, dass das Pflanzloch doppelt so groß ist, wie der Wurzelballen. So ist genug Platz, um lockere Erde aufzufüllen. Wenn die Erde an der Pflanzstelle sehr feucht ist, sollte man eine Drainageschicht unter den Ballen legen. Das Regen- und Gießwasser muss gut ablaufen können. Gegebenenfalls sollte man einen Pfahl als zusätzlichen Halt mit eingraben. Nachdem der Baum fest angewachsen ist, kann man diese Stütze entfernen.

Solange der Baum noch nicht richtig angewachsen ist, sollte man ihn nicht düngen.

Was man allerdings beachten sollte, ...



bevor man einen solchen Kugelbaum pflanzt ist, ob es sich um einen Tief- oder einen Flachwurzler handelt. Gerade Flachwurzler, bei denen die Wurzeln unmittelbar unter der Bodenoberfläche wurzeln, haben die unangenehme Eigenart, ihre Wurzeln aus dem Boden zu treiben. Sie beschädigen oft Wasserleitungen  und Wege und entziehen anderen Pflanzen die Nährstoffe.  Besser geeignet sind Herzwurzler, die nur wenige Seitenwurzeln treiben. Am besten geeignet sind Tiefwurzler.
Man kann auch selbst etwas für die Wurzelbildung tun. Wenn man selten, aber reichlich wässert, bildet der Baum Wurzeln, die in die Tiefe gehen. Wenn man oft und wenig gießt, bilden sich vor allem oberflächliche Wurzeln. Der Baum leidet in Trockenzeiten schneller unter Wassermangel.

Kugelbäume sollten generell nur ausgelichtet werden. Ihr runder Wuchs ist genetisch bedingt. Allerdings können Schäden an der Krone entstehen, z.B. durch einen Sturm. Beschädigte Äste werden am Ansatz abgeschnitten oder -gesägt. Gegebenenfalls können auch gesunde Äste entfernt werden, um einen gleichmäßigen, symmetrischen Wuchs zu gewährleisten.

Der beste Zeitpunkt für einen Schnitt ist der ausgehende Winter, kurz vor Austriebsbeginn. Außer im Frühling, wenn der Saft steigt, kann man sonst aber jederzeit schneiden.



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