Zitronenbäumchen - Pflege, Schnitt
Das Zitronenbäumchen bevorzugt einen hellen Standort. Als Pflanzsubstrat eignet sich normale Blumenerde. Zitronenbäume lieben lehmige Erde, man kann also ruhig etwas Lehm unter die Erde mischen. Eine Drainageschicht am Topfboden schützt vor Nässe und Wurzelfäule./>
Von Mitte Mai bis zu den ersten Frösten sollte ein Zitronenbäumchen im Freien stehen. Am besten ist ein windgeschützter Platz.
Für die kalte Jahreszeit benötigt das Zitronenbäumchen einen hellen, aber kühlen Platz mit etwa 5 Grad Celsius. Wenn der Standort zu dunkel ist, verliert die Pflanze oft viele Blätter. Im Frühjahr wachsen diese aber problemlos nach. Der Standort sollte nicht verändert werden. Gegossen werden darf nur noch sehr sparsam und möglichst mit kalkarmen Wasser.
Ein Zitronenbäumchen benötigt nicht viel Wasser. Man hält es besser feucht, nicht nass. Bei zu viel oder zu wenig Wasser bleiben meist die Blüten aus. Ein guter Ablauf im Topfboden ist wichtig, denn Staunässe vertragen die Pflanzen nicht. Im Sommer sollte man 2 x im Monat mit Zitrusdünger düngen, am besten mit einem speziellen Zitruspflanzen-Dünger. Dieser wirkt dem häufig vorkommenden Eisenmangel entgegen und sorgt für saftig grüne Blätter und viele Blüten.
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paar Jahre sollte die Pflanze im Frühjahr umgetopft werden.
Ein verschneiden des Zitronenbäumchens ist eigentlich nicht notwendig. Man kann es verschneiden, muss aber nicht. Da das Bäumchen das gesamte Jahr über blüht, schneidet man in jedem Fall eine Menge Blüten mit ab. Der Baum blüht dann erst wieder im nächsten Jahr.
Die beste Zeit zum beschneiden ist das Frühjahr. Grundsätzlich kann aber ganzjährig geschnitten werden. Triebe bilden sich so aber später.
Vermehrt wird das Zitronenbäumchen über Stecklinge. Man kann auch einen Zitronenkern in Erde betten. Meist dauert es aber sehr lange, bis daraus ein Bäumchen wird. Stecklinge bewurzeln gut in Stecklingssubstrat. Unter Folie wachsen sie besonders gut. Ab und zu muss aber gelüftet werden.
Als Schädlinge treten häufig Schildläuse und Spinnmilben auf. Schildläuse kratzt man am besten Laus für Laus ab. Die Blattunterseite betupft man mit einem alkoholgetränkten Wattebausch. Nach einer Einwirkzeit werden die Blätter mit klarem Wasser abgespült. Spinnmilben kann man im Anfangsstadium mit abspülen bekämpfen. Entdeckt man den Befall zu spät, hilft meist nur noch die chemische Keule. Um Spinnmilben zu vermeiden, sollte man die Blätter öfter feucht abwaschen. Lesen Sie auch: Spinnmilben mit Raubmilben bekämpfen.
Auch Wollläuse leben gern auf Zitronenbäumchen. Sie entfernt man am besten mit einer Zahnbürste.
Braune Blätter können ein Zeichen von zu viel Dünger sein. Wenn das Bäumchen viele Blätter anwirft, liegt das häufig an Eisenmangel oder Staunässe. Bei Wurzelfäule als Folge von Staunässe wirft das Zitronenbäumchen die Blüten und auch die Früchte ab.
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