Wandelröschen - Pflege, Schneiden, Überwintern
Wandelröschen sind sehr interessante Blumen, weil sie die Farbe ihrer Blüten im Laufe der Blütezeit verändern. Dadurch entstehen Blütenköpfe mit zwei oder sogar drei verschiedenen Farben.Das Wandelröschen ist nicht winterhart, deshalb wird es am besten in einen Kübel oder in Balkonkästen gepflanzt. Von ihm ...
gibt es etwa 150 Sorten, die von Juni bis September blühen und zwischen 30 und 100 Zentimeter groß werden. Diese Pflanzen werden auch häufig als Hochstämmchen verkauft.
Pflege
Das Wandelröschen ist sehr pflegeleicht und braucht keinen besonderen Boden. Um viele Blüten zu bilden, braucht es allerdings viel Sonne oder zumindest einen sehr hellen Platz. Im Schatten kann es zwar auch gedeihen, dort lässt aber bald die Blüte nach. Gewässert wird diese Pflanze nur mäßig und dabei ist unbedingt Staunässe zu vermeiden. Um Staunässe zu verhindern, sollte deshalb das überschüssige Wasser aus dem Übertopf entfernt werden beziehungsweise ein sehr dichter Boden im Garten mit etwas Kies oder Sand durchlässiger gemacht werden. Das Wandelröschen ist etwas kalkempfindlich, deshalb wird zum ...
Gießen am besten abgestandenes Wasser und zum Pflanzen kalkfreies Substrat verwendet. Es sollte immer erst gegossen werden, wenn die oberste Erdschicht getrocknet ist. Vom Frühling bis zum späten Sommer kann es gelegentlich gedüngt werden.
Überwintern
Das Wandelröschen ist frostempfindlich und muss deshalb vor den ersten Frösten zur Überwinterung hereingeholt werden. Hierfür eignet sich ein heller Raum mit einer Temperatur von etwa 10° C. Dort wird es den Winter über zwar auch gegossen, weil es immergrün ist, jedoch weniger als im Sommer. Ab Februar oder März kann es an einen etwas wärmeren Platz gestellt werden, damit es möglichst früh wieder neu austreibt. Im Frühling sollte es dann langsam wieder an die Außentemperaturen gewöhnt werden.
Schneiden
Zu Beginn des Austriebs werden alle Triebe auf etwa zehn Zentimeter zurückgeschnitten, bei einer schon großen Pflanze reicht es aber auch, die Triebe auf die Hälfte einzukürzen. Das ist deshalb vorteilhaft, weil die jungen Triebe stärker als die älteren blühen. Nach dem Schnitt wird erst dann wieder normal gegossen, wenn sich an den neuen Trieben Blätter gebildet haben.
Besonders bei den Hochstämmchen sollten die neuen Triebe entspitzt werden, damit sich eine schöne dichte Krone bildet. Außerdem sorgt das Entfernen von verwelkten Blüten für eine bessere Blühfreudigkeit. Werden die verwelkten Blütenstände nicht entfernt, bilden sich daraus beerenähnliche Früchte, die genauso wie der übrige Teil der Pflanze giftig sind.
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