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Winteraster - 25 Tipps zur richtigen Pflege der Herbstaster (Herbstchrysantheme)

Der Name Winteraster ist eigentlich irreführend, denn eigentlich handelt es sich um eine Chrysantheme, eine Herbstchrysantheme. Man kann sie heute fast das gesamte Jahr über kaufen, aber eigentlich ist es eine typische Herbstpflanze. Die Herbstaster gibt es in vielen schönen Blühfarben.



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chrysantheme3 flDie Stauden werden recht groß, man muss also genug Platz im Garten einplanen. Winterastern eignen sich als Schnittblumen, machen sich gut im Pflanzkübel auf Balkon und Terrasse und wirken auch im Garten hervorragend. Sie benötigen nicht viel Pflege und werden jedes Jahr üppiger.
Da die Winterastern beim Gärtner mit Wachstumshemmern versorgt werden, sind die Pflanzen im Topf anfangs klein. Lässt die Wirkung nach, schießen die Stängel in die Höhe. Herbstchrysanthemen können einen Meter hoch und auch höher werden.

Pflegetipps

Standort

  • (1) Topfpflanzen stehen am besten kühl. Je kühler sie platziert werden, desto länger halten die Blüten.
  • (2) Chrysanthemen brauchen viel Licht, mögen aber keine knallige Sonne.
  • (3) ...



    Im Garten ausgepflanzt kommen sie gut mit Sonne zurecht. Sie blühen erst, wenn die Sonne nicht mehr so brennt, so dass es da keine Probleme gibt.

  • (4) Der Boden darf keinesfalls winternass sein!
Pflanzsubstrat
  • (5) Das Pflanzsubstrat sollte durchlässig, lehmig oder sandig sein!
  • (6) Wichtig ist ein nährstoffreicher Boden.
  • (7) Die Pflanzung erfolgt am besten im Frühjahr.
  • (8) Im Frühjahr werden die Topfchrysanthemen auch umgetopft.
Gießen und Düngen
  • (9) Topfpflanzen müssen regelmäßig gegossen werden!
  • (10) Wassermangel bei ihnen zeigt sich durch schlaffe Blätter und Blüten, die sich zur Seite neigen. Dann muss schnell gegossen werden. Oft darf das nicht vorkommen, sonst ist die Blüte schnell hinüber.
  • (11) Ausgepflanzte Winterastern benötigen auch regelmäßig Wasser, sind aber nicht so empfindlich, wenn es einmal fehlt.
  • (12) Stehendes Wasser ist unbedingt zu vermeiden!
  • (13) Während der Ruhezeit wenig gießen, nur soviel, dass der Pflanzballen nicht austrocknet!
  • (14) Gedüngt wird nur während der Hauptwachstumszeit im Sommer, dann aber kräftig.
chrysantheme2 flSchneiden
  • (15) Verblühtes ist zu entfernen!
  • (16) Nach der Blüte werden die Triebe etwas auf 10 cm eingekürzt!
  • (17) Treiben sie im Frühjahr wieder aus, kann man die neuen Triebe immer mal wieder etwas stutzen, dann wird die Winteraster buschiger und dichter. Es bilden sich mehr Stängel.
  • (18) Ausgepflanzte Winterastern schneidet man im ersten Jahr nicht im Herbst ab, sondern erst im Frühjahr. So überstehen sie den ersten Winter besser. Günstig ist auch, die jungen Pflanzen etwas abzudecken!
Vermehren
  • (19) Als Vermehrungsart ist die Stecklingsvermehrung günstig.
  • (20) Man schneidet dazu im Frühjahr von den neu austreibenden Pflanzen etwa 8 cm lange Triebspitzen. Diese steckt man in ein Erde-Sand-Gemisch. Dieses muss leicht feucht gehalten werden. Für die Bewurzlung sind Temperaturen zwischen 16 und 18 ˚C erforderlich.
  • (21) Die neuen Pflänzchen müssen ebenfalls mehrmals gestutzt werden, damit sich viele Triebe bilden.
  • (22) Man kann Winterastern auch durch Teilung vermehren. Das ist ratsam, wenn die Blüten von Jahr zu Jahr kleiner werden.
Krankheiten und Schädlinge

(23) Als Schädlinge treten hauptsächlich Spinnmilben auf. Meist erscheinen sie, wenn die Winteraster zu warm oder zu dunkel steht.
(24) Als Krankheiten treten manchmal Pilzerkrankungen wie Grauschimmel und Mehltau auf. Erkrankte Pflanzenteile sind zu entfernen! Meist ist ein falscher Standort schuld.
(25) Ausgepflanzte Exemplare sind recht unempfindlich. Mehltau kann aber ebenfalls vorkommen.

Fazit

Die Winteraster oder Herbstchrysantheme ist eine dankbare, blühwillige und pflegeleichte Sorte. Wissen sollte man, dass nicht alle Arten wirklich winterhart sind. Besonders in Gegenden mit starken, lang anhaltenden Frösten gibt es immer wieder Ausfälle. Da die Pflanzen aber recht preiswert sind, kann man es immer mal wieder versuchen. Nicht jeder Winter ist gleich hart.







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