Buschrosen - Pflege und Schneiden

Buschrosen (Pflege, Schnitt, etc) RosenWie alle anderen Rosen auch, bevorzugen Buschrosen ebenfalls ein sonniges, ruhig auch leicht windiges Eckchen im heimischen Garten. Wenn dann der Boden darüber hinaus auch noch relativ locker und nicht zu trocken gehalten wird, so wird der Gartenfreund mit Sicherheit lange seine helle Freude an der Buschrose haben.

Was sind Buschrosen?

Der Begriff Buschrose ist eigentlich gar nicht üblich. Im Allgemeinen spricht man von der Strauchrose. Allerdings ist auch dieser Begriff etwas irreführend, denn eigentlich sind alle Rosen

Sträucher. Man nennt aber in der Regel alle Rosen so, die nicht sparrig wachsen, wie z.B. die Teehybriden. Strauchrosen werden 1 bis 3 Meter groß und haben einen deutlich buschigen, strauchförmigen Wuchs. Buschrosen eignen sich sehr gut für Einzelstellung.

Unterschieden werden 2 Sorten, die einmal- und die öfterblühenden Busch- oder Strauchrosen. Öfterblühende Rosen haben ihre Hauptblüte schon im Frühsommer und bringen nach einer Blühpause im Spätsommer noch einmal Blüten hervor. Die Blüte dauert bis in den Herbst hinein.  Besonders empfehlenswert sind ADR Rosen, auf Robustheit, Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten getestete Rosen. Auch Duftrosen sind toll.

Zu den Buschrosen zählen auch Kleinstrauchrosen. Meist werden sie als Bodendeckerrosen bezeichnet. Einige Sorten wachsend flach niederliegend, die meisten allerdigs breit buschig bis bogig überhängend. Die meisten dieser kleinen Rosen sind sehr robust, extrem wüchsig, krankheitsresistent und gute Dauerblüher.

Empfehlenswerte Strauchrosen
  • New York – rosa Blüte, halb gefüllt, in Dolden, bis 8 cm groß, leicht duftend, Wuchs 130 bis 190 cm hoch und 100 cm breit, ADR-Rose, öfterblühend
  • Eden Rose 85 – seidenrosa bis kräftig rosa Blüte, dicht gefüllt, leicht duftend, spät blühend, öfterblühend, Wuchs 150
    bis 200 cm hoch und 80 cm breit, aufrecht oder bogig überhängender Wuchs, traumhaft viele Blüten
  • Westerland – leuchtend kupferorange, große gefüllte Blüten mit offener Mitte, dauer- und reichblühend bis zum Frost, Wuchs 150 bis 180 cm hoch und 80 bis 120 cm breit, aufrecht oder leicht bogig überhängender Wuchs, ADR-Rose
  • Lichtkönigin Lucia – kräftig zitronengelbe, halb gefüllte Blüte, kräftiger Duft, öfter- und reichblühend, Wuchs 150 cm hoch und 70 cm breit, aufrechter und buschiger Wuchs, frühblühend, ADR-Rose, gute Kübelrose
Die so genannten Zwergrosen, aber auch die Strauchrosen gehören zur Gattung der Buschrosen und gelten als überaus pflegeleicht, robust und wohl duftend. Die in sich stabilen und zudem sehr festen Blüten sowie eine ausgeprägte Farbenvielfalt sind weitere positive Eigenschaften dieser Rosenart.

Hinzu kommt ein angenehmer, recht intensiver Duft und zum Teil gar eine mehrmalige Blütephase innerhalb eines Jahres. Soll eine Buschrose neu eingepflanzt werden, so empfiehlt es sich, bereits einige Tage zuvor bereits den dafür vorgesehenen Standort gut zu wässern, ihn locker und luftig zu gestalten und außerdem mit frischer, nährstoffhaltiger Blumenerde zu versehen.

Apropos Erde: es ist unabdingbar, die folgende Regel zu beachten: eine Rose sollte keineswegs an einer Stelle angepflanzt werden, an der kurz zuvor noch eine Rose anderer Gattung gestanden hat, denn auf diese Weise könnte die Haltbarkeit extrem eingeschränkt, bzw. das Wachstum verringert werden.

Wer es darüber hinaus besonders gut mit seinen Schützlingen meint,

der tut gut daran, die Buschrose in regelmäßigen Abständen mit einem feuchten, sachten Sprühregen zu verwöhnen. Ist eine Rose neu eingepflanzt, so wäre es sinnvoll, mit einer allzu frühen Düngung zu warten, bis die Pflanze eine Größe von etwa fünfzehn Zentimetern oder mehr erreicht hat.

Mit einer Beschneidung der Buschrose kann man sich bis etwa in den März oder den April hinein gedulden, denn dann ist die (Boden-)Frostgefahr weitestgehend ausgeschlossen. Jedoch ist ein Zurückschneiden der Pflanze nur dann erforderlich, wenn kranke, trockene oder gar erfrorene Zweige zu sehen sind. Diese sind auf jeden Fall zu entfernen, da anderenfalls der Buschrose wichtige Nährstoffe entzogen werden würden.

Fazit

Buschrosen gibt es in großer Zahl. Sie unterscheiden sich in Blütenfarbe und –form, Blütengröße, Wuchs, Duft und ihrer Anfälligkeit für Krankheiten. Einige Sorten sind sehr robust, andere kleine Mimosen. Busch- oder Strauchrosen machen sind gut als Solitär, passen aber auch in Gruppenpflanzungen. Für gemischte Beete werden einige Sorten einfach zu groß. Zahlreiche der Buschrosen eignen sich auch für Kübelhaltung.