Königin der Nacht - Pflege
UmbrauchDer Schlangencereus weist aber noch eine andere kulturwürdige Eigenschaft auf. Die pharmazeutische Industrie gewinnt aus ihm ein sehr wichtiges Heilmittel zur Bekämpfung von Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße. Spezialgärtnereien widmen sich daher nur der Aufzucht des S. grandiflorus, der wohl auch beim Liebhaber am meisten verbreiteten ...
Schlangencereus- Art.
Die Blütezeit des Schlangencereus fällt bei uns in den Hochsommer, wenn die Tagestemperatur am höchsten klettert und auch die Nachttemperatur nicht unter 20 Grad absinkt.
Die Blüten sind bei allen Arten weiß und von strahlenförmigen, goldgelben bis karminrosa Hüllblättern umgeben. Ihre Größe schwankt dabei von etwa 20 bis über 40 Zentimeter Durchmesser. Sie gehören damit zu den größten Blüten im Pflanzenreich. Manche Schlangencereen besitzen völlig geruchlose Blüten, andere wiederum, wie S. grandiflorus, verströmen einen intensiven Vanillegeruch. Die Blüten entfalten sich am späten Abend und sind gegen Mitternacht völlig offen. Bald darauf schließen sie sich wieder, um am nächsten Morgen verwelkt herabzuhängen.
Standort
Alle Selenicereen können am Fensterbrett gehalten werden und kommen, wenn auch selten ...
- dort zur Blüte. Ihre ganze Schönheit entfalten sie aber frei ausgepflanzt im Gewächshaus, die Wurzeln benötigen viel Platz, und die Triebe erreichen beachtliche Längen.
Pflege
Ein sehr nahrhafter Boden mit viel Humus ist beinahe „zwingende Vorschrift“ Hinzu kommen etwa ein Drittel Sand, mit etwas Lehm vermischt, und Torf, was sich sehr förderlich auf die Blütenentwicklung auswirkt. Für die Zimmerpflege genügt die im Handel angebotene Einheitserde. Trotz nahrhaftem Boden sind regelmäßige Vollnährsalzgüsse erforderlich, um den enormen Bedarf zu decken. Im Sommer wird reichlich gewässert und für hohe Luftfeuchtigkeit gesorgt. Im Winter müssen wir darauf achten, dass der Boden nie austrocknet und die Temperatur nicht unter 15 Grad abfällt. Der Standort soll hell, aber nie voll sonnig sein.
Vermehrung
Die Vermehrung erfolgt durch Triebstecklinge, selten durch Samen. Die Schnittfläche wird in Holzkohlenpulver getaucht, die Stecklinge werden einige Tage zum Abtrocknen beiseite gelegt, was Fäulnisbildung vermeiden hilft. Die Stecklinge werden dann in den vorbereiteten Boden gesetzt und die vorhandenen Luftwurzeln ebenfalls mit Erde bedeckt, um ein Anwurzeln zu beschleunigen. Bei aufmerksamer Pflege wachsen sie in wenigen Jahren zu ansehnlichen Pflanzen heran.
Extra- Tipp
Um die „Königin der Nacht" auch am Zimmerfenster zum Blühen zu bringen, sollte man sie in eine Pflanzwanne setzen und reichlich mit Nährsalzen in flüssiger Form versorgen.
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- Winterharte und mehrjährige Bodendecker
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