Mammillaria Pflege
Mammillarias sind Warzenkakteen. Mit etwa 300 Arten gehört diese Gattung zu den artenreichsten aus der Familie der Kakteengewächse. Charakteristisch sind die Blütenkränze. Ursprünglich stammen die Pflanzen aus dem Süden der USA, aus Mexiko, Guatemala, Honduras bis Venezuela und ... dem nördlichen Kolumbien. Vereinzelt wurden sie auch schon auf den Karibischen Inseln gefunden.
Bei den Mammillarias handelt es sich um Sukkulenten mit kugeliger oder länglicher Form. Man kennt sie als Einzelexemplare, aber auch als Polster. Diese werden durch Seitensprosse gebildet. Anstatt Rippen, wie bei vielen Kakteen, weisen die Pflanzen Warzen auf. Diese können unterschiedliche Gestalt haben und in sich gegenseitig überschneidenden Spiralen (Berührungszeilen) angeordnet sein. Die Vertiefungen zwischen den Warzen (Axillen) können kahl sein oder mehr oder weniger lange Wolle aufweisen. Einige Arten entwickeln die Axillenwolle stärker in der Blühregion. Dort treten dann ringförmige wollige Zonen auf.
Die Kakteen werden bis zu 30 cm hoch. Die Wuchshöhe ist je nach Art verschieden.
Mammillarias weisen eine recht unterschiedliche Bedornung auf. Die Dornen können gerade, gebogen oder gehakt sein; sehr fein bis derb, glatt, rau oder fein behaart, borstig und weich und zum Teil auch gefiedert.
Die Blüten erscheinen hauptsächlich von Frühjahr bis Sommer, immer kranzförmig aus den ...
Axillen des Vorjahreswuchses. Die Blüten sind zwittrig, röhren-, glocken- oder radförmig und außerdem verschieden groß. Die Farben der Blütenblätter reichen von weiß über gelblich bis zu verschiedenen Rottönen.
Nach dem Abblühen der Blüten erscheinen Früchte. Deren Farbe ist grünlich bis rötlich, mitunter kräftig rot. Die Früchte sind saftig und haben eine zylindrische bis eiförmige Form. Sie können 5 bis 30 mm lang werden.
Der Standort für die Mammillaria sollte hell, warm und sonnig bis halbschattig sein. Sie benötigen nur wenig Pflege. Das Pflanzsubstrat sollte halbschwer, etwas mineralisch, leicht sandig-kiesig mit geringem Lehmzusatz, humos, nahrhaft und leicht sauer sein. Mineralische Erde sorgt für eine starke, humose Erde für eine bunte Bestachelung. Im Sommer stehen die Pflanzen gern warm, sonnig bis leicht schattig. In der Übergangszeit müssen die Kakteen im Freien vor praller Mittagssonne geschützt werden. Außerdem sollten sie nicht dem Regen ausgesetzt werden. Gießen sollte man sparsam. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Die Kakteen verzeihen eher Trockenheit als zu viel Nässe.
Überwintert werden die Mammillarien hell, trocken und kühl (8 bis maximal 14 Grad Celsius).
Am leichtesten zu vermehren sind die Pflanzen über Sprossen, die leicht gebildet werden. Auch über Aussaat ist die Vermehrung möglich.
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