Rhipsalis baccifera Binsenkaktus - Pflege
Rhipsalis baccifera ist ziemlich häufig als Zimmerpflanze zu finden. Seine Glieder sind ca. 2 bis 4 mm dick und rund. Die Kakteenglieder können bis zu 4 Meter lang werden und sind aus einzelnen Gliedern zusammengesetzt. Sie hängen nach unten. Rhipsalis baccifera ist eine ideale Ampelpflanze. Der ...Kaktus zählt zu den Aufsitzerpflanzen und stammt ursprünglich aus Südamerika. Es gibt viele Unterarten. Die Kakteen blühen im Februar. Die kleinen, weißen oder cremefarbenen Blüten duften nur sehr schwach.
Standort
Rhipsalis baccifera benötigt einen hellen und warmen Standort. Direkte Sonne mag die Pflanze absolut nicht. Im Sommer steht der Kaktus gern im Freien, aber da immer geschützt vor der kräftigen Mittagssonne.
Morgen- und Abendsonne machen der Pflanze nichts aus. Der Platz sollte ebenso wind- und regengeschützt sein. Rhipsalis baccifera kann auch ganzjährig in der Wohnung gedeihen. Sie hält keine Winterruhe und mag es ganzjährig warm. Temperaturen zwischen 20 und 27 ËšC sind ideal. Im Winter sollten die Temperaturen etwas niedriger sein und so zwischen 16 ...
und 20 ËšC liegen.
Pflanzsubstrat
Für Rhipsalis baccifera verwendet man spezielle Kakteenerde oder eine Mischung aus Torfmull, Sand und Blumenerde.
Gießen
Der Binsenkaktus muss mäßig, aber regelmäßig gegossen werden. Zwischen den Wassergaben wartet man, bis das Pflanzsubstrat angetrocknet ist. Der Pflanzballen sollte besser nicht völlig austrocknen. Man kann den Ballen gut in ein Wasserbad tauchen, dass er sich richtig voll saugen kann. Nach dem Gießen oder Tauchen wartet man 10 bis 20 Minuten und gießt dann überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer oder Übertopf aus. Nasse Füße sind unbedingt zu vermeiden. In heißen Sommern benötigen die Pflanzen entsprechend mehr Wasser. Im Winter gießt man weniger. Je kühler die Pflanze steht bzw. hängt, um so weniger Wasser wird benötigt.
Düngen
Rhipsalis baccifera wird zwischen Februar und Juli gedüngt, am besten mit einer verdünnten Superphosphatlösung oder normalem Kakteendünger.
Schnitt
Der Binsenkaktus muss nicht geschnitten werden. Lange, störende Triebe können aber problemlos entfernt werden.
Vermehrung
Rhipsalis baccifera wird durch Stecklinge vermehrt. Dazu schneidet man etwa 10 Zentimeter lange Stecklinge von der Mutterpflanze ab. Diese lässt man etwa 10 Tage an einem absonnigen und nicht zu warmen Platz trocknen. Anschließend topft man die Stecklinge ein, idealer Weise in Gruppen. Die Pflanztiefe beträgt etwa ein Drittel des Stecklings. Als Pflanzsubstrat eignet sich ein Erde-Sand-Gemisch, wie handelsübliche Kakteenerde. Der Standort für die Stecklinge sollte hell bis halbschattig sein. Direkte Sonne ist zu vermeiden! Temperaturen um die 20 ËšC sind förderlich, ebenso wie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Es empfiehlt sich deshalb, eine Tüte über das Anzuchtgefäß zu stülpen. Man muss allerdings täglich lüften, um eine Schimmelbildung der Erde zu vermeiden. Die Erde muss immer leicht feucht gehalten werden, auf keinem Fall nass. Sobald sich neue Kakteenglieder zeigen, kann man die junge Pflanze an das Raumklima gewöhnen.
Schädlinge und Krankheiten
Als Schädlinge treten Milben, Schmier- und Wollläuse auf. Diese können mit Neem- oder Paraffinöl-Produkten bekämpft werden.
Zu viel Wassergaben und daraus resultierende ständig feuchte Erde führen genau wie ein schlecht drainierter Boden zum Auftreten von Wurzelfäule.
- Leuchterblume (Ceropegia woodii) - Pflege, Vermehren
- Clematis 'Alpina' Alpenwaldrebe - Pflege, Schnitt, Pflanzen
- Zauberglöckchen (Calibrachoa) - Pflege
- Mammillaria - Pflege (spinosissima, elongata, cactus, bocasana)
- Blumen im Garten
- Nobilis-Tanne (Abies nobilis) - Pflanzen, als Weihnachtsbaum
- Adlerfarn - Blütezeit, Bekämpfung
- Efeu pflanzen - so gehts!
- Medinilla magnifica - Pflanzen, Pflege, Schneiden, verliert Blätter
- Petunien selber ziehen - Aussaat oder Stecklinge, was ist besser?
Unsere Heimwerker- und Garten-Newsletter informieren Sie über alle Neuigkeiten auf Hausgarten.net: Praxistipps, aktuelle Themen, Gutscheine & mehr!