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Pflege der Melonenbirne

Die Melonenbirne - Pepino - erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit, obwohl sie nicht ganz so pflegeleicht ist. Die meisten Pflegefehler sind jedoch in der Düngung zu suchen und zu finden. Dies ist der einzige Knackpunkt, wo man ein bisschen mehr aufpassen sollte, als bei anderen Pflanzen. Die ...



Melonenbirne ist wie z.B. Tomaten, ein Nachtschattengewächs. Ihre Früchte, die auch in unseren Breiten reif werden - bei entsprechender Pflege - haben einen durchaus interessanten Geschmack, der eine harmonische Mischung aus Birnen und Melonen ist.

Die Pflanze liebt Wärme und Sonne. Deshalb sollte man ihr einen möglichst sonnigen Standort gönnen. Die Pflanze reagiert auf Pflegefehler recht empfindlich. Sie benötigt vor allem im Sommer reichlich viel Wasser, Staunässe wird jedoch absolut nicht vertragen, deshalb auch im Topf für eine gute Drainage sorgen. Eine ausgewogene Düngung sorgt für eine reiche Ernte, ein Zuviel davon lässt allerdings nur die Triebe, aber nicht die Früchte wachsen. Vor allem Dünger mit relativ hohem Stickstoffanteil sind mit Vorsicht zu dosieren. Ein weiterer Pflegehinweis ist, ähnlich ...



wie bei Tomaten, das Ausbrechen von Seitentrieben. Diese Pflegemaßnahmen sollte man nach der Blütenbildung durchführen, um die Fruchtbildung und den Reifeprozess zu fördern.

Die Früchte der Melonenbirne sind reif und können geerntet werden, sobald diese gelb und die Streifen violett sind. Wenn man die Früchte leicht drückt, sollten sie ein wenig nachgeben. Die Melonenbirne ist sehr kälteempfindlich. Möchte man die Pflanze gut über den Winter bringen, so sollte man sie bereits gegen Ende September in ein helles Winterquartier bringen. Wenn an der Pflanze noch Früchte sind, die noch nicht reif sind, müssen diese nicht weggeworfen werden, denn sie reifen im Winterquartier noch nach. Die Temperatur im Winterquartier sollte bei etwa 10 Grad Celsius liegen. Im Winter wird die Melonenbirne nur mäßig gegossen, gedüngt wird im Winter nicht. Die Melonenbirne lässt sich sehr gut über Stecklinge vermehren. Diese schneidet man im Spätsommer und setzt sie zum Bewurzeln in Wasser, oder in Anzuchterde. Bei der zweiten Methode stülpt man eine Plastiktüte, oder man setzt ein Einmachglas über den Topf, um damit für gespannte Luft zu sorgen.



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