Pflege der Bananenpalme - Überwintern, Umtopfen, gelbe Blätter

Als Bananenpalmen werden die meisten Bananenpflanzen bezeichnet, die bei uns erhältlich sind. Sie gehören zur Familie Musaceae, den Bananengewächsen. Zu ihnen gehören die reinen Zierbananen, aber auch fruchtbildende Pflanzen.

Man bezeichnet die Pflanzen auch als Bananenbaum, Zimmerbanane oder Zierbanane.

Standort

Alle Bananenpalmen mögen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Er sollte geschützt liegen, vor allem vor Wind. Starker Wind zerfetzt die schönen großen Blätter der Pflanzen. Auch Kübelpflanzen, die nicht ins Freie gestellt werden, sollten hell stehen.

bold;">Pflanzsubstrat

Als Pflanzsubstrat eignet sich Einheitserde. Manche mischen Sand oder Kokossubstart unter, damit die Erde gut durchlässig wird. Einige Bananenpalmen wachsen auch gut in schwerer Lehmerde. Man kann ruhig etwas experimentieren, vor allem, wenn man viele Kindl hat, die man abtrennt und separat kultiviert.

Gießen und Düngen

Bananenpalmen benötigen viel Wasser. Das Pflanzsubstrat sollte immer feucht, aber nicht nass sein. Vor dem erneuten Gießen lässt man die Erde oberflächlich gut abtrocknen. Austrocknen darf sie aber nicht. Im Winter, während der Ruhephase, wird den Temperaturen entsprechend, weniger gegossen. In der Wachstumsphase düngt man die Bananenpalme wöchentlich. Der Nährstoffbedarf ist recht hoch. Im September werden die Düngergaben eingestellt. Neu gekaufte Pflanzen benötigen die ersten sechs bis acht Wochen keine Düngergaben. Bananenpalmen gießt man nie in das Herz, ansonsten geht die Pflanze oft durch Fäulnis ein. Bananenpalmen mögen eine höhere Luftfeuchtigkeit. Sie lieben es, wenn man sie ab und zu besprüht oder abduscht.

style="font-weight: bold;">Überwintern

Es gibt Bananenpflanzen, die können im Freien überwintern. Besonders in Gegenden mit milden Wintern ist das gut möglich. Die Pflanzen sollten geschützt stehen und notfalls gut eingepackt werden. Sie können dann durchaus im Beet überleben. Auch Kübelpflanzen können bei günstigen Bedingungen draußen überwintert werden, aber auch sie benötigen Schutz. Viele Musaarten aber sind nicht für Minusgrade gedacht. Sie verbringen den Winter lieben im Haus.  Ein geheizter Wintergarten ist ideal, denn er bietet viel Licht. Das Pflanzsubstrat sollte nur leicht feucht gehalten werden. Bei zu kühlem Stand ist die Gefahr von Bodenpilzen gegeben. Unter 10 Grad sollten die Temperaturen nicht fallen. Bei zu hohen Temperaturen treibt die Banane zu früh aus. Das ist kräftezehrend.

Wer sich nicht sicher ist, welche Musaart er besitzt und damit nicht weiß, ob seine Pflanze winterhart ist, sollte nichts riskieren und drinnen überwintern. Wenn fest steht, um welche Art es sich handelt und das sie winterhart sein soll, der kann es draußen versuchen. Ein guter Schutz sichert das Überleben der Bananenpalme.

Schädlinge und Krankheiten

Durch Fußkälte kann es zu Bodenpilzen kommen. Bei zu trockener Luft machen sich häufig Spinnmilben über die Pflanzen her. Sie befallen meist geschwächte Bananenpalmen, bei denen bei der Pflege Fehler gemacht wurden.

Umtopfen

Man kann, muss die Bananenpalme aber nicht jährlich umtopfen. Will man die Pflanze eher klein halten, lässt man sie in dem kleinen Topf. So kann sie nicht zu stark wachsen. Mag man eine große Pflanze heranziehen, sollte man sie regelmäßig in einen etwas größeren Kübel pflanzen. Wenn die Pflanze recht viele Blätter abwirft oder häufig von Spinnmilben heimgesucht wird, sollte man mal nach

den Wurzeln sehen und bei dieser Gelegenheit gleich frisch eintopfen. Damit kann man die Schäden oft beheben.

Vermehren

Man kann Samen aussäen, aber die Keimung dauert ziemlich lange. Besser ist es, die Bananenpalme durch Kindl zu vermehren. Wenn die Schösslinge fünf Blätter besitzen, kann man sie vorsichtig von der Mutterpflanze trennen. Die kleinen Bananenpflanzen werden frisch eingetopft und wie die großen gepflegt. Selbst wenn man keine Verwendung für die Schösslinge hat, sollten sie abgetrennt werden, denn sie entkräften die Mutterpflanze.