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Zwergdattelpalme - Pflegen und überwintern

Die Zwergdattelpalme mag einen warmen Standort. Die Temperaturen dürfen nach Möglichkeit nicht unter 14 Grad Celsius sinken. Des weiteren ist eine hohe Luftfeuchtigkeit notwendig, damit sich die Pflanze wohl fühlt. Am besten besprüht man ...



sie regelmäßig mit kalkarmen Wasser. Die Palme kommt mit relativ wenig Licht aus. Im Sommer kann man die Zwergdattelpalme auch nach draußen stellen, allerdings nicht in die pralle Sonne. Am besten ist ein halbschattiger Standort. Sonne verträgt sie nach einer relativ langen Eingewöhnungszeit.
Die Erde sollte einen hohen Anteil an verschiedenen mineralischen Bestandteilen (Ton, Lehm, Sand, Blähton) aufweisen.

Im Sommer benötigt die Zwergdattelpalme viel Wasser. Ansonsten ist der Wasserbedarf eher mäßig. Staunässe verträgt sie gar nicht. Das Wasser sollte möglichst kalkarm sein.

Der Nährstoffanspruch der Palme ist gering. Gut eingewurzelte Palmen düngt  man einmal pro Woche. Man verwendet 1 g handelsüblichen Volldünger buw. Palmendünger auf 1 Liter Wasser. Gegossen wird so viel, dass das Wasser unten aus dem Topf herausläuft. Dann gießt man erst wieder, wenn die Erde gut abgetrocknet ist.  Am einfachsten ist es Langzeitdünger zu verwenden. Im Mai düngt man damit und hat für mehrere Monate Ruhe. Gerechnet wird  mit 2 g Langzeitdünger ...



pro Liter Kübelinhalt.

Am besten überwintert die Zwergdattelpalme in einem warmen Wintergarten, bei 15 bis 20 Grad Celsius. Ältere Pflanzen vertragen bisweilen auch niedrigere Temperaturen.
Etwa alle zwei Jahre sollte die Zwergdattelpalme umgetopft werden. Die beste Zeit dafür ist das Frühjahr. Man wählt jeweils einen eine Nummer größeren Pflanztopf. Bei älteren Palmen reicht es in der Regel, wenn sie alle 3 bis 4 Jahre umgetopft werden. Frisch gekaufte Pflanzen topft man erst nach einer Eingewöhnungsphase um.
Die Zwergdattelpalme eignet sich auch für Hydrokultur.

Die Vermehrung erfolgt aus Samen.  Vor der Aussaat weicht man diese Samen 24 bis 48 Stunden in lauwarmem Wasser ein. Die Aussaattiefe beträgt nur einen halben Zentimeter. Als Pflanzsubstrat eignet sich ein Erde- Sand-Gemisch (Kakteenerde). Um zu keimen wird eine Temperatur von 22 bis 28 Grad Celsius benötigt. Die Pflanztöpfe sollten hell, aber nicht in der Sonne stehen. Die Erde hält man gleichmäßig feucht, aber nicht zu nass. Die Keimdauer kann unter Umständen mehrere Monate betragen.
Gelbe Blätter können ein Hinweis auf einen Befall mit der Roten Spinne sein. Außerdem neigt die Palme zu Spinnmilbenbefall.



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