Bleiwurz (Ceratostigma plumbaginoides) - Pflege
Der Bleiwurz Ceratostigma plumbaginoides wird häufig mit dem als Kletterpflanze wachsenden Bleiwurz verwechselt. Bei dem hier beschriebenen handelt es sich aber um einen Bodendecker, der nicht aus Afrika, sondern aus Asien stammt.Der Standort ...
für den chinesischen Bleiwurz sollte vollsonnig bis halbschattig sein. Er mag ein warmes Plätzchen. Da die Zweige leicht abbrechen, ist ein windgeschützter Platz empfehlenswert.
Der Boden sollte mäßig trocken, leicht kalkhaltig, mager und durchlässig sein. Bei schweren Böden kann man etwas Sand untermischen, so wird Staunässe vermieden. Der Bleiwurz mag auch mineralische Böden ganz gern.
Gegossen wird in den warmen Jahreszeiten regelmäßig, aber nicht zu viel. Der Bleiwurz ist Trockenheitsverträglich. Staunässe wird nicht vertragen, ebenso wenig wie Winternässe.
Im Frühjahr vor dem Austrieb sollte der Bleiwurz etwa 3 cm über dem Boden abgeschnitten werden. Eingetrocknete Blätter sind zu entfernen, sie fördern die Entstehung von Pilzen.
Im Winter benötigt der Bleiwurz speziell in rauen Lagen, einen Winterschutz. Dazu geeignet ist Reisig.
Vermehrt wird der Bleiwurz durch Aussaat oder Stecklinge. Er breitet sich aber auch rasch durch Ausläufer aus und kann richtig wuchern.
Der als Kletterpflanze wachsende Bleiwurz mag viel Sonne, stammt die Pflanze doch aus ...
dem südlichen Afrika. Ein windgeschützter Platz ist ideal.
Im Sommer benötigt die Pflanze ausreichend Wasser. Dabei ist Staunässe aber unbedingt zu vermeiden. Von April bis September ist eine wöchentliche Düngergabe empfehlenswert.
Der Bleiwurz wächst sehr schnell. Wichtig ist, dass die Spitzen immer mal verschnitten werden, dass sie nicht nur in die Länge wächst, sondern sich verzweigt. Die verblühten, klebrigen Blütenkelche sind regelmäßig zu entfernen. Günstig ist, wenn man dem Bleiwurz ein Kletter- oder Rankgerüst gibt, da die Wuchsform sonst manchmal ganz seltsame Formen annehmen kann.
Der Bleiwurz ist nicht winterhart, kann aber als Kübelpflanze im Haus überwintert werden. Vor dem Einräumen sollten alle Zweige auf ein Drittel oder sogar bis zur Hälfte zurück geschnitten werden. Die Blüte verzögert sich dadurch etwas. Am besten überwintert der Bleiwurz in einem hellen Raum bei Temperaturen zwischen 8 und 12 ºC. Es ist aber auch möglich, sie im einem relativ dunklen Raum zu stellen, bei Temperaturen zwischen 5 und 8 ºC. Dabei verliert die Pflanze aber ihre Blätter. Es wird nur wenig gegossen, gerade so viel, dass der Ballen nicht austrocknet. Bei der hellen Überwinterung muss der Bleiwurz im Frühjahr nur ausgelichtet werden.
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