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Hilfe bei der Kräuselkrankheit |
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Pflanzenschutz -
Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten
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Hilfe bei der KräuselkrankheitAm einfachsten wäre zu sagen: Nichts, damit muss man sich abfinden. Ist eben so. Aber ganz so kann man das denn doch nicht stehen lassen. Auch gegen die Kräuselkrankheit gibt es Hilfsmittel, sowohl chemische als auch biologische und die Tipps von der Oma, Nachbarn, Freunden und Bekannten.
Die Kräuselkrankheit entsteht hauptsächlich an Pfirsichbäumen, aber auch an anderen Steinobstbäumen wie Nektarine, Aprikose uvm. Sie wird verursacht durch einen Pilz, Taphrina deformans, der verursacht das Kräuseln der Blätter. Der Pilz ernährt sich vom Baum, bildet Sprossen und diese werden durch den Regen in die Knospen
geschwemmt.
Daher muss man bereits, bevor die Knospen anfangen sich zu entwickeln, gegen die Kräuselkrankheit vorgehen. In manchen wärmeren Gegenden kann das bereits im Januar der Fall sein. Dann sollte man den Baum vor der Knospenschwelle mit einem kupferhaltigen Spritzmittel bespritzen und dieses in ca. 14tägigem Abstand mehrmals wiederholen.
Es gibt im Fachhandel diverse Spritzmittel von verschiedenen Herstellern zur Auswahl, auch biologische. Da sollte man sich rechtzeitig ausführlich informieren. Wenn der Baum befallen ist, dann hilft nur, sämtliche befallenen Blätter, Knospen und Astteile zu entfernen. Diese Abfälle sollte man nicht im Kompost entsorgen, sondern in der Mülltonne, damit sich der Pilz nicht im Kompost weiter ausbreitet und nächstes Jahr wieder die Bäume infiziert.
Häufig treiben die Bäume dann noch mal aus, sind aber zu geschwächt, um Früchte zu tragen. Ein rechtzeitiges Spritzen ist also unbedingt erforderlich.
Es gibt auch viele Hausmittel gegen die Kräuselkrankheit, ob sie helfen, sollte jeder selber ausprobieren, es gibt für diese Mittel keine Garantie. Ein mehrmaliges Abspritzen mit verdünnter Magermilch (1ltr. Milch auf 1 ltr. Wasser) soll die Abwehrkräfte des Baumes stärken, so dass es zum Pilzbefall gar nicht mehr kommt.
Unter den Baum sollte man Knoblauch oder Meerrettich pflanzen, Mottenkugeln in den Baum hängen und mit Schachtelhalm- oder Kapuzinerkresseaufguss spritzen. Wie gesagt, ob diese Hausmittel Hilfe versprechen, muss man testen. Fakt ist, das gerade Pfirsichbäume sehr anfällig für die Kräuselkrankheit sind und das ein rechtzeitiges Spritzen bevor die Knospen schwellen, dazu beiträgt sie zu verhindern. Man muss seinen Pfirsichbaum aber ganz genau beobachten, wenn man nur einige Tage zu spät spritzt, wirkt es nicht mehr.
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