Zieht die Gartenpumpe Luft anstatt Wasser, ist die Funktion erheblich eingeschränkt. Oftmals lässt sich das Problem jedoch vergleichsweise einfach beheben. Unsere Anleitungen geben Aufschluss.

Falsch positionierter Schlauch

Die einfachste Ursache dafür, dass die Gartenpumpe Luft anstelle von Wasser anzieht, ist ein falsch positionierter Ansaugschlauch. Liegt dieser im Wasser zu nah an der Oberfläche, kann bereits eine leichte Bewegung ausreichen, damit nicht nur Wasser in die Leitungen gelangt. Auch Luftblasen können in die Pumpe angesaugt werden und damit die Leistung und die Funktion beeinträchtigen.

Gartenpumpe: falsch positionierter Schlauch

Bei einer für die Geräteleistung falschen Wassersäule können sich ebenfalls ein Funktionsverlust und das Einsaugen von Luft ergeben. Gerade wenn die Gartenpumpen nicht selbst ansaugend sind, können bereits vereinzelte Luftblasen ausreichen, um das Gerät lahm zu legen. In jedem Fall sind zwei Maßnahmen erforderlich.

  • Gartenpumpe entlüften
  • Wassersäule überprüfen und gegebenenfalls anpassen
  • Schlauch tief genug in das Wasser hängen und gegebenenfalls fixieren

Hinweis: Die Gartenpumpe sollte wenigstens einmal jährlich entlüftet werden, als Teil der regelmäßigen Wartung. Denn auch bei optimalen Voraussetzungen können sich mit

der Zeit Luftblasen in der Pumpe finden.

Undichte Anschlüsse

Während der jährlichen Kontrolle sollten auch alle anderen Bauteile überprüft werden. Zu diesen gehören:

  • Anschlüsse
  • Dichtungen
  • Ventile
  • Schrauben und Muttern

Gegebenenfalls müssen die Anschlüsse und weiteren Elemente festgeschraubt oder ausgetauscht werden. Für die Überprüfung ist es erforderlich, zunächst das gesamte Wasser abzulassen, Muttern festzuziehen und gegebenenfalls vorhandenen Rost zu entfernen.

Tipp: Ebenso wie beim Entlüften muss die Gartenpumpe für die Kontrolle der Anschlüsse und der anderen Elemente vom Stromnetz getrennt und ausgeschaltet sein. Zudem sollte auf die Angaben des Herstellers geachtet werden.

Beschädigte Schläuche

Gartenpumpe: Schlauch beschädigt

Risse, Löcher oder durch Alter poröses Material können nicht nur den notwendigen Druck herabsetzen. Durch sie kann auch Luft

in den Pumpkreislauf eindringen. Bei der jährlichen Wartung sollten daher alle Leitungen und Schläuche auf eventuelle Schäden kontrolliert werden. In dem die Schläuche unter Wasser getaucht und Luft hindurch geleitet wird, fallen größere Schäden sofort durch aufsteigende Luftblasen auf. Während Luft durch die Schläuche geblasen wird, sollten die Leitungen zudem bewegt und gebogen werden. Hierdurch können kleinere Risse oder poröse Abschnitte ebenfalls auffallen.

Kaputte Ventile

Abhängig von der Art und dem Modell der Pumpe, können beispielsweise das Fußventil oder das Rückschlagventil beschädigt sein. Auch diese Bauteile sollten daher regelmäßig auf ihre Funktionalität hin untersucht werden. Denn sind sie defekt, ist einerseits das Ansaugen von Wasser erschwert und andererseits kann Luft in die Gartenpumpe gelangen. Es muss jedoch kein Defekt vorliegen. Die Ventile können auch verschmutzt oder verstopft sein, beispielsweise durch Algen, Ablagerungen oder grobe Schmutzpartikel. Daher kann es auch ausreichen, die Ventile zu reinigen und im Anschluss ihre Funktionalität zu überprüfen.