Pflanzen schneiden - Anleitungen zum Pflanzenschnitt

Pflanzen schneidenViele Pflanzen müssen beschnitten werden, damit sie besser wachsen und blühen können. Ein Schnitt gibt ihnen eine bestimmte Form, verhindert, dass sich die Pflanze zu sehr ausbreitet und sorgt dafür, dass sie sich verzweigt und dicht wird. Einige Pflanzen müssen auch beschnitten werden, damit sie erneut blühen können.

Nun kann man wild darauf los schneiden, doch macht das keinen Sinn. Bestimmte Zeiten müssen eingehalten werden und man sollte wissen, wie viel weggeschnitten werden darf.

Man schneidet Bäume, Sträucher, Kletterpflanzen, Hecken, Rosen, Stauden, Wein und viele andere Gartenpflanzen mehr oder weniger regelmäßig. So kann das Wachstum kontrolliert, der Ertrag an Früchten und Blüten erhöht und die Luftzirkulation zwischen den Zweigen und Blättern verbessert werden. Das beugt auch Krankheiten vor. In der Regel reicht ein Schnitt pro Jahr. Am besten schneidet man in der Ruhephase der Pflanzen. Blühende Sträucher werden meist nach der Blüte geschnitten, damit die neuen Knospen lange genug Zeit haben, um für das nächste Jahr startklar zu sein.

Klar ist, dass Kranke und verletzte Teile der Pflanzen entfernt werden müssen. An Verletzungen können Keime eindringen. Diese schaden nur. Bei Immergrünen Pflanzen sollte nicht so weit beschnitten werden, dass kein Grün mehr zu sehen ist. Immer nur ein Drittel schneiden. Bei Rosen wird beschnitten, damit die Pflanze nicht zu üppig wächst und aus der Form gerät.

Man sollte immer einen sauberen Schnitt durchführen. Er muss glatt sein und in einem Winkel von 45° schräg nach unten ausfallen. So kann das Regenwasser gut abfließen. Zweige schneidet man möglichst dicht am Stamm.

Wichtig ist, dass man saubere, scharfe Werkzeuge benutzt. Handscheren verwendet man für kleinere Arbeiten, Astscheren für Bäume und Sträucher, Heckenscheren für Hecken und Büsche.

Rasenkantenscheren helfen, die Kanten und Ecken des Rasens genau zu stutzen. Erfahren Sie im Folgenden, welche Pflanzen wann und wie beschnitten werden können oder müssen.

Ob aus Platzgründen oder zur Erhaltung der Blühkraft - Büsche und Sträucher zu schneiden ist hin und wieder notwendig. Weil dabei jedoch einiges schief laufen kann, trauen sich vor allem Neulinge in der Gartenpflege nicht so recht zur Strauchschere zu greifen. Mit der richtigen Anleitung klappt es aber problemlos.

Damit ein Sommerflieder sein duftendes Blütenmärchen in jedem Jahr wiederholt, nimmt der Rückschnitt eine Schlüsselfunktion ein im Pflegeprogramm. Der gekonnte Einsatz der Schere garantiert für eine lange Blütezeit bis in den Herbst hinein. Diese Anleitung erklärt praxisorientiert, wie Sie Ihren Schmetterlingsflieder richtig schneiden. Erfahren Sie hier, wie Sie mit verblühten Blüten fachmännisch verfahren.

Beim Kletterrosen schneiden sind einige entscheidende Punkte zu beachten. Dabei spielen vor allem der Zeitpunkt und die Vorgehensweise eine extrem wichtige Rolle. Wenn Sie allzu leichtfertig und zur falschen Zeit zur Schere greifen, dann riskieren Sie, dass die Rosenblüten und Zweige später nicht richtig wachsen und gedeihen können.

Jährliches Zurückschneiden von Stachelbeeren garantiert eine hohe Ertragskraft und große, saftige Früchte. Regelmäßiges Schneiden reduziert zudem schmerzhafte Kratzer bei der Ernte. Nach der Lektüre dieser Anleitung sind Sie umfassend informiert über den richtigen Zeitpunkt und die perfekte Schnittführung. Lesen Sie hier alle Infos zum Erziehungs- und Erhaltungsschnitt als Strauch, Hochstamm und Säulenobst.

Die dankbaren und überaus pflegeleichten Weiden lassen sich an vielen Stellen im Garten setzen. Sie wachsen als Stecklinge schnell an, lassen sich auf vielerlei Arten nutzen und sind unkompliziert in der Kultivierung. Wie Sie aus Stecklingen mit nur wenig Arbeit rasch eine neue Hecke oder schnell wachsende Bäume ziehen, erklären wir Ihnen hier.
Die Korkenzieherhasel muss zwar nicht zwingend regelmäßig geschnitten werden, allerdings kann der Einsatz von Gartenschere und Co. durchaus sinnvoll sein. Wann und wie Sie die Korkenzieherhasel am besten schneiden, können Sie hier nachlesen!
Kirschlorbeer ist eine beliebte Garten- und vor allem Heckenpflanze. Sie wächst sehr schnell, sowohl in die Höhe, als auch in die Breite. Um den Kirschlorbeer einzudämmen muss er beschnitten werden. Kirschlorbeer verfügt über ausgezeichnete Eigenschaften. Er stellt wenige Ansprüche an den Standort und ist pflegeleicht. Aus der Vielzahl der Arten die im Angebot sind die idealen Pflanzen für die Hecke leicht zu finden. Zu beachten ist, dass er größtenteils giftig ist und man ihn nicht kompostieren kann.
Neben Olivenbäumchen und Zitrusgewächsen zählt auch der Oleander (botanisch: Nerium oleander) zu den beliebtesten Pflanzen aus dem Mittelmeerraum. Da die Pflanzen keinen Frost vertragen, empfiehlt sich eine Haltung in Kübeln. Allerdings muss ein Oleander in Kübelhaltung immer wieder geschnitten werden, damit seine Blütenbildung angeregt wird und sein Wuchs nicht überhandnimmt.
Im Hoch- und Spätsommer präsentiert sich die Blauraute in einem prächtigen, violettblauen Blütenkleid. Damit nicht genug, sie sorgt ferner für ein aromatisches Dufterlebnis im Garten. Über den Zeitpunkt, wann die welken Blütenstände geschnitten werden sollten, sind sich die Gartenexperten einig.
Der Garteneibisch hat sich als eine robuste Pflanze in deutschen Gärten gut etabliert. Er muss zwar nicht zwingend geschnitten werden, aber ein korrekt ausgeführter Rückschnitt bringt Vorteile mit sich. Der Haugarten-Ratgeber erklärt, wann und wie der Garteneibisch geschnitten werden sollte.
Die Birkenfeige macht keinen Hehl daraus, dass sie sich auch als Kübelpflanze gerne zum majestätischen Baum entwickelt. Indem Sie das elegante Ziergehölz zurückschneiden, begrenzen Sie das Wachstum auf Zimmergröße. Diese Anleitung erklärt detailliert, wie Sie Ficus benjamini richtig schneiden und erfolgreich verjüngen.
Seinen schaurigen Namen verdankt Japanisches Blutgras nicht der unscheinbaren Ährenblüte. Der Nimbus als prachtvolles Ziergras resultiert vielmehr aus der furiosen Herbstfärbung der Halme. Richtiges Schneiden zum perfekten Zeitpunkt garantiert für ein alljährliches Revival des Farbenfestivals. Lesen Sie hier, wie es geht.
Tränendes Herz bezaubert durch seine romantisch anmutenden Blüten in Herzform. Richtige Pflege gibt ihm die notwendige Kraft, diese zarten Blüten Jahr für Jahr zahlreich auszubilden. Umfassendes Wissen und eine klare Anleitung rund um den Schnitt sind dabei ein wichtiger Baustein.
Der Kastanienbaum mit seiner stattlichen Größe ist bereits bei den Kindern bekannt. Im Herbst sammeln sie die rotbraunen Früchte, um damit Männchen, Tiere und vieles mehr zu basteln. Als Laubbaum gehört die Kastanie zu den Gehölzen, die nicht sehr häufig beschnitten werden müssen. Dennoch sind für das Wachstum eines gesunden Baumes regelmäßige Pflegeschnitte erforderlich.
Fette Henne mit verwelkten Blüten, überlangen Trieben und unförmiger Silhouette ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Mit einem Rückschnitt beheben Sie das Problem im Handumdrehen. Wann und wie Sie die charismatische Garten- und Zimmerpflanze richtig schneiden, erklärt diese Anleitung in 5 Schritten.
Im Laufe der Jahre lässt ein Ficus Benjamini keinen Zweifel mehr daran, dass er im Tropengürtel als imposanter Baum gedeiht. Regelmäßiges Schneiden hält das Wachstum auf akzeptabler Zimmergröße. Diese Anleitung erklärt, wann und wie Sie eine Birkenfeige richtig zurückschneiden. Praxiserprobte Tipps zu einem Radikal-Schnitt und dem sachkundigen Umgang mit den Wurzeln gibt es obendrein.
Die Quitte (Cydonia oblonga) mit ihren im reifen Zustand leuchtend gelben Früchten wird seit tausenden Jahren kultiviert. Der Obstbaum gilt als pflegeleicht und benötigt - im Gegensatz zum Apfelbaum - keinen regelmäßigen Rückschnitt. Allerdings ist ein Auslichten der Krone sinnvoll.
Kamelien wachsen als immergrüne Sträucher, manche der Sorten können auch baumartige Ausmaße erreichen. Für einen formschönen Wuchs und eine üppige Ausbildung der Blüten braucht die Pflanze ein regelmäßiges, aber moderates Zurückschneiden. Ansonsten wuchert das Wachstum der Kamelie im Laufe der Zeit und die Blüten bilden sich nach und nach nur noch spärlich aus.
Der Perückenstrauch (Cotinus coggygria) ist ein breitbuschig wachsender Strauch, der hierzulande baumartige Höhen von bis zu sechs Metern erreichen kann. Die Pflanzenart aus der Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae) wird daher gelegentlich auch als Perückenbaum bezeichnet und bekommt bei ungehindertem Wuchs an einem geeigneten Standort durchaus eine baumähnliche, ausladende Form.
Zierapfel ist einfacher zu schneiden, als ein anspruchsvoller Kulturapfel. Knifflige Kriterien, wie Fruchtgröße oder Ernteertrag sind von sekundärer Bedeutung. Diese Anleitung erklärt Ihnen wann und wie Sie das Blüten- und Fruchtschmuckgehölz als solitären Strauch, eleganten Hochstamm, blickdichte Hecke und zierlichen Gartenbonsai richtig beschneiden.
Dipladenia erweisen sich als Dauerblüher mit relativ wenig Anspruch auf Fürsorge. Damit ihre Blütenpracht im Laufe der Zeit nicht nachlässt, gehört zu ihrer Pflege ein alljährlicher Rückschnitt. Erfahren Sie wann und wie das Zurückschneiden idealerweise stattfindet und was Aufmerksamkeit erfordert.
Der Schmetterlingsstrauch ist unter den Hobbygärtnern äußerst beliebt, denn seine farbenfrohe Blütenpracht sorgt für ein optisches Highlight in den heimischen Gärten. Mit einem jährlichen Rückschnitt stellen Sie sicher, dass die dekorativen Blüten den ganzen Sommer über Ihren Garten schmücken.
Mit einer Säulenkirsche können auch in kleinen Gärten oder im Kübel knackfrische Kirschen geerntet werden, auch wenn die Säulenkirsche kein typisches Säulenobst ist. Um ihren schlanken und säulenförmigen Wuchs zu erhalten, sind regelmäßige Schnittmaßnahmen unverzichtbar.
Der Ranunkelstrauch (lat. Kerria japonica), auch als Goldröschen bekannt, hat sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Gartenpflanze entwickelt. Als Hecke oder imposanter Solitärstrauch erfreut er bereits im zeitigen Frühjahr seinen Besitzer mit einem Meer von sonnengelben Blüten.
Die Zaubernuss gehört mit ihren einzigartigen Blüten, die im Winter blühen, zu den eindrucksvollsten Sträuchern, die sich im Garten finden lassen. Aufgrund ihrer Schnittempfindlichkeit sind der richtige Zeitpunkt und die Art der Schnitts entscheidend, um Hamamelis vor Schäden zu bewahren.
Für exotische Wandelröschen gehen richtiges Überwintern und sachkundiges Schneiden Hand in Hand. Diese Anleitung beleuchtet im Detail, wann und wie Sie das kälteempfindliche Ziergehölz fachmännisch zurückschneiden, damit sich das farbenfrohe Blütenfestival im nächsten Jahr wiederholt. Lesen Sie hier alle wichtigen Infos vom idealen Zeitpunkt bis zur gekonnten Schnittführung.
Die Kolkwitzie, auch als Perlmuttstrauch bekannt, ist ein atemberaubender Zierstrauch, der durch seine Natürlichkeit und Winterhärte bei vielen Gärtnern beliebt ist. Sie ist pflegeleicht, behält im Winter ihre Form und muss nur wenig geschnitten werden, um im Sommer zu erstrahlen.
Die intensiv duftenden Blütenrispen des Flieders laden zum Genießen ein und sind auch optisch eine Pracht - im Garten und in der Vase. Um sie zu bilden benötigt das Gewächs nicht viel Pflege und auch ein Verschnitt ist nicht unbedingt notwendig. Richtig und zum passenden Zeitpunkt durchgeführt hat er jedoch Vorteile.
Ein Kugelahorn behält seine runde, kompakte Krone nicht von selbst. Ohne einen Rückschnitt in festen Intervallen, geht im Verlauf der Jahre die dekorative Form verloren. Der Zeitpunkt ist dabei nicht minder wichtig, wie die Schnittführung. Diese Anleitung erklärt in allen Einzelheiten, wann und wie Sie den eleganten Zierbaum richtig schneiden.
Japanischer Ahorn ist mit seinem schönen Wuchs und den gezackten Blättern ein besonderer Blickfang. Er beschert uns eine der schönsten Herbstfärbungen, die der Garten zu bieten hat. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Sorten, vom aufrechten Baum bis hin zum Strauch. Roter Japanischer Ahorn ist besonders beliebt. Aber benötigt Japanischer Ahorn einen Schnitt, um schön und gesund zu bleiben? Und wenn ja, wann ist der richtige Zeitpunkt dafür?
Der Holler oder Hollerbusch, wie der Holunder in manchen Regionen genannt wird, zählt zu den heimischen Sträuchern. Schon in früheren Zeiten verarbeiteten die Menschen seine vitaminreichen Früchte zu Saft, Sirup und Gelee. Befindet sich ein solches Gehölz in Ihrem Grünbereich, empfiehlt sich jährliches Zurückschneiden.