HibiskusEin weites Feld für kreative Blumenfreunde. Damit aus einem kunterbunten Töpfe- Sammelsurium aber ein richtiges Topfgärtchen wird, sollte man sich zuerst darüber im Klaren sein, welche Pflanzen oder welche Stilrichtung im Mittelpunkt stehen sollen. Ein unschätzbarer Vorteil von Topfgärten liegt vor allem darin, dass man sie jederzeit verändern kann. Hat man sich an einer Variante satt gesehen oder sind die Pflanzen nicht mehr besonders schön, wird einfach umdisponiert Auf diese Weise bleiben Topfgärten das ganze Jahr über in Topform.

Wandelröschen

- Highlight mit dichtem Flor -

Lantana camara - klangvoll der Name, fröhlich der leuchtende Farbrausch, mit dem es sich -
besonders schön als Stämmchen - auf dem Klassiker Balkon in Szene setzt.

Besonderheit: Sein Zauber liegt im Farbwechsel während der Blüte orangefarbene Knospen öffnen sich bald in Gelb und Dunkelrot.

Pflege: Heimat des Wandelröschens sind Hawaii und Afrika - kein Wunder also,  dass es einen vollsonnigen Standort mit Regenschutz vorzieht. Dafür ist es in Sache Substrat nicht wählerisch. Hauptsache, es gibt genug Wasser, damit der Ballen nie austrocknet, und bis August alle zehn Tage Dünger.

Tipp: Der Kübel sollte den halben Durchmesser- der Krone haben,um Wasser- und Nährstoffnachschub zu sichern.

Rosenbäumchen

- malerisches Schmuckstück -

Kugelförmige Stammrosen - ein Anblick zum Schwelgen, der Balkon und Terrasse zum märchenhaft verträumten Poeten-Eckchen wandelt! 

Besonderheit: Die Sorte „Claude Monet 's duftet facettenreich, besticht durch geflammte Blüten, die  wie mit Pinselstrichen bemalt - in Weiß und Rot, Gelb und Himbeer leuchten.

Pflege: Nährstoffreich, gut durchlüftet und schwach sauer ist der Wunschboden fürs „Dornröschen“, ein sonniges, aber nicht zu heißes Fleckchen der ideale Platz. 

Tipp: Die Romantikerin hält gern ihre Krone in den Wind, denn ein luftiges Plätzchen hilft nasse Blätter trocknen, hält ihr so Pilzbefall vom hübschen Hals.

Clematis

- die Rebe mit den Mega Sternen -

Einfach himmlisch, diese Ranker! Die Boulevard Clematis „Angälique"  macht sich mit nur 100 cm Höhe kleiner als ihre Verwandten, die Fassadenkletterer, eignet sich daher auch für kleine Balkone.

Besonderheit: ein dichtes Kleid aus violettblauen Blütensternen mit 12 bis 14 cm Durchmesser, die von Juni bis August erfreuen! 

Pflege: Den Wurzelbereich im Schatten, das Blattwerk in der Sonne - das steht ganz  oben auf der Waldreben-Wunschliste. Der Boden sollte locker und durchlässig sein, da Clematis keine Staunässe vertragen. 

Tipp: Eine starke Gabe organischen Düngers im Frühling gibt ihr Kraft für ausdauernde Blüte.

Hibiskus

- der Traumblüher für Kreative -

HibiskusEin echter Geheimtipp für alle, die ihren Balkonschmuck am liebsten selbst aussäen und heranwachsen sehen möchten!

Besonderheit: Der Hibiskus „Luna Blush“ ‚ was so viel heißt wie „Errötender Mond", blüht bereits im ersten Jahr mit Traumblüten von bis zu 20 cm Durchmesser.

Pflege: Viel Wärme und gleichmäßig feuchte Aussaaterde sind das Wichtigste für die Keimung. Danach fühlt sich der Riesen-Hibiskus - er wird
bis zu 80 cm hoch - an einem sonnigen, geschützten Plätzchen wohl, wünscht sich später leichten Winterschutz. 

Tipp: Der Keim zeigt sich schneller, verwöhnt man die Töpfe mit dem Tropenklima eines Zimmergewächshäuschens.

Mandevilla

- sonnenhungriger Kletter Star -

Rosarote Aussichten auf Balkonien erwünscht? Dann ist die Trichterblume aus der „Sundaville Classic“ -Züchtung in Créme-Pink erste Wahl!

Besonderheit: Der Rekord-Ranker möchte hoch hinaus, erreicht 1,80 Meter und zaubert im Lauf des Sommers bis zum ersten Frost aus jedem Ansatz etwa 25 schönste Blüten. 

Pflege: An einem sonnigen Fleckchen kommt sie mit Hitze, auch mal mit Dauerregen zurecht und verzeiht - dank ihrer Speicherwurzeln - wenn man das Gießen mal vergessen hat. 

Tipp: Die Mandevilla ist sehr wärmebedürftig, möchte erst Anfang bis Mitte Mai ins Freie, wenn sich die Temperaturen moderat eingependelt haben.

Blauregen

- das berauschende Blüh Wunder -

Oft probiert, nie hat's geklappt mit dem Blühen? Freunde dieser Pflanze wissen, wie launisch sie bisweilen ihren Blütensegen zurückhält. Die Züchtung ‚Amethyst Falls" macht Schluss mit dem Blüten-Lotto.

Besonderheit: Die Sorte überrascht mit duftender, lange anhaltender Blüte bereits in den ersten Jahren - und das bis in den Herbst hinein. 

Pflege: Genügsam gibt sich der Schmetterlingsblütler mit Einheitserde und gleichmäßiger Feuchte zufrieden. Düngergaben bis in den August werden gern genommen. 

Tipp: Besonders im Frühjahr den Blauregen ausreichend wässern, damit bei Trockenheit nicht die Blütenknospen abgestoßen werden.

Engelstrompete

- der duftende Riese -

Engelstrompete - BrugmansiaEine der beliebtesten Kübelpflanzen - nicht zuletzt, weil viele Sorten vor allem abends betörend duften!

Besonderheit: Eine sehr blühfreudige Sorte ist die Datura suaveolens „Rosa". Anders als viele ihrer Artgenossinnen blüht sie nicht schubweise, sondern öffnet beständig neue Blüten bis einschließlich September.

Pflege: Viel Wasser, viel Dünger ein nicht zu zugiger, sonniger Platz und keine Angst vor Pflanzenschutz - so lautet die Faustregel fürs Heranziehen einer Mega- Datura, wie die Pflanze auch heißt. 

Tipp: Die Engelstrompete Ist ein echter Schluckspecht - aus diesem Grund sollte der Kübel möglichst groß und zwecks besserer Standfestigkeit dabei relativ flach sein.

Oleander

- farbenfroher Ferien Botschafter -

OleanderBekannt als robuste Standardbepflanzung der Strada del Sol wird der Kübel-Klassiker auf dem heimischen Balkon zum Sinnbild für Urlaub und Seele- baumeln- lassen! 

Besonderheit:  Formen- und Farbenvielfalt ist überwältigend - hier findet jeder seinen Liebling 

Pflege: Für den Mittelmeer-Einwanderer ist Vollsonne ein Muss. Wenn manihn zudem in durchlässigen, lehmig-humosen Boden pflanzt etwas Kalk dazugibt ihn kalireich düngt und reichlich gießt gibt er sein Bestes Und: Oleander ist eine der wenigen Pflanzen, die ständig nasse Füße, also Wasser im Untersetzer, lieben. 

Tipp: Wer ihn vor Regen schützt, kann sich über makelloses Blattwerk freuen.