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Granitpflaster und Pflasterarbeiten |
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Gartenarbeit -
Gartenweg / Wege im Garten
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GranitpflasterGranite enthalten magmatische Tiefengesteine, die reich an Quarz und Feldspäten sind, aber auch dunkle Minerale wie Glimmer enthalten. Granite sind massige, relativ grobkristalline Gesteine. Granite entstehen in einer Tiefe von mehr als 2km unter der Erdoberfläche durch die Erstarrung von Gesteinschmelzen innerhalb der Erdkruste.
Granitpflaster
Granit ist im Allgemeinen mittel- bis grobkörnig und besitzt eine homogene Mineralverteilung und eine daraus resultierende gleichmäßige Optik. Die Färbung reicht von hellem grau bis bläulich rot und gelblich. Für die jeweilige Färbung spielt die Art der Erstarrung und Umwelteinflüsse sowie
der Mineralgehalt des Gesteins eine große Rolle.
Granite sind auf allen Kontinenten zu finden. In Mitteleuropa kommt Granit in den Zentralalpen, im Bayerischen Wald, im Erzgebirge, im Fichtelgebirge, im Harz, in Österreich, in der Oberlausitz, im Oberpfälzer Wald, im Odenwald und im Schwarzwald vor. In Norddeutschland findet man Granite sehr häufig als eiszeitliches Geschiebe. Wegen ihrer hohen Widerstandskraft, Härte, Wetterbeständigkeit sowie ihrer guten Schleif- und Poliereigenschaften sind Granite von großer wirtschaftlicher Bedeutung im Bauwesen.
Die Oberfläche von Granitpflaster ist seidig matt glänzend und hat weiche Kanten. Granit ist absolut pflegeleicht und robust sowie öl- und fettresistent. Da der Granit sehr verschleißfest ist, gilt er als fast der einzige Baustoff, der immer wieder aufs Neue eingesetzt werden kann, ohne dass er als Abfall entsorgt werden muss.
Granite sind im Straßenbau als Pflasterstein oder Bordstein zu finden. Im Bahnbau werden sie als Schotter, im Hochbau als Außenwandbekleidungen und Bodenbelag, im Innenbau als Wandbekleidung, Treppenbelag, Fensterbank, Tischplatte und im Gartenbau als Pflastersteine, Rabattstein oder Brunnen eingesetzt.
Maßgeblich für eine lange Lebensdauer ist der Unterbau der Granitpflasterfläche. Größtenteils besteht er aus einer standfesten, wasserdurchlässigen und frostsicheren Tragschicht. Hierauf wird eine Bettung aus Brechsand, Kies oder Split eingebracht. Der Unterbau muss in jedem Fall eben sein und über ein leichtes Gefälle für die Entwässerung verfügen. Das Granitpflaster wird nun Stein für Stein in das Bett eingebracht und die Fugen werden verfugt. Dies geschieht durch Brechsand oder mit Mörtel. Der Mörtel wird in einem trockenen Zustand an einem trockenen Tag in die Fugen gefegt und anschließend mit Wasser bespritzt. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass nicht zuviel Wasser verwendet wird, da dies nur unnötigen Schmutz verursacht und die Platten sehr beschmiert. Befindet sich der Mörtel in den Fugen, sollte nur mit einem feinen Wassernebel gearbeitet werden, um die Granitpflastersteine vom Mörtel zu befreien. Der Mörtel härtet in kurzer Zeit aus und auf den Granitpflastersteinen verbliebene Mörtelreste können mit einem haushaltsüblichen Essigreiniger problemlos beseitigt werden.
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