Jägerzaun, Scherenzaun, Kreuzzaun

Jägerzaun Einen Jägerzaun hat bestimmt jeder schon einmal gesehen. Er kennzeichnet sich durch seine gekreuzten Latten oder Brettern und seine meist halbhohe Höhe. Sehr beliebt ist der Jägerzaun bei Eigenheimbesitzern als Einfriedung, aber auch in Städten als Abgrenzung.

Sehr oft sieht man den Jägerzaun auch in Wäldern oder auf Feldern, wo er Grundstücke abgrenzen oder Wildtiere einzäunen soll. Zuletzt sei hier als Anwendungsgebiet noch der Zoo genannt, hier wird zum Beispiel der Streichelbereich für die Kinder mit einem Jägerzaun eingezäunt.

Man nennt den Jägerzaun auch Scherenzaun wegen seines speziellen Aufbaus oder einfach Kreuzzaun. Die

einzelnen Latten sind kreuzweise angebracht und überlappen sich dabei. Meistens sind diese Latten Halbrundprofilplatten, die dem Zaun sein typisches Aussehen geben.

Der Jägerzaun ist ein sehr kostengünstiger und dabei trotzdem attraktiver Blickfang für jeden Garten, ob er nun die gesamte Fläche einrahmt oder im Inneren nur einige Beete voneinander trennt. Ein ganz besonders großer Vorteil ist der einfache Transport, denn die einzelnen
Zaunelemente lassen sich ziehharmonikaartig zusammen schieben und wieder auseinander ziehen.

Möchte man seinen Garten mit einem Jägerzaun verschönern, dann braucht man zusätzlich Pfosten, die die einzelnen Elemente tragen. Diese Zaunpfähle sollten in regelmäßigen Abständen, etwa alle zwei bis drei Meter gesetzt werden. Um den Zaun zusätzliche Stabilität zu geben, könnte man Querlatten aufbringen, was aber eigentlich nicht nötig ist.

Was auch noch interessant sein dürfte, ist die Tatsache, dass man Jägerzäune oft nicht man streicht, um die natürliche Patina zu genießen. Das Holz färbt sich nach einiger Zeit grau bis silber aufgrund der Witterungsbedingungen, und das kann sehr schön aussehen, gerade, wenn man Wert auf naturnahe Gestaltung legt.

Die Jägerzaunelemente bekommt man in jedem Baumarkt und in jedem Baustoffhandel. Da oft auch übrig gebliebene Latten verwendet werden, sind diese # nicht teuer. Die dazugehörigen Pfosten sollten etwas länger sein, man bekommt sie aber auch im Baumarkt. Die Pfähle sollten einbetoniert werden oder zumindest mit Hilfe einer Einschlaghülse fest im Boden verankert sein, damit der Zaun auch hält.