Garten

Anzuchterde: Besser für empfindliche Keimlinge

Christine Schonschek(Bild: Christine Schonschek) Der März ist eine typische Zeit für viele Pflanzen und Blumen mit der Aussaat zu beginnen. Zum Aussäen empfindlicher Sämereien sollte man anstelle von Blumenerde besser Anzuchterde verwenden. Warum? Ganz einfach deshalb, weil Blumenerde meist schon gedüngt ist und das steckt so manches empfindliche Saatgut nicht so einfach weg.

Ganz gleich ob man nun seine Anzuchterde selbst zusammenmixt oder im Handel fertig kauft, jetzt ist es an der Zeit damit anzufangen. Um anfangs gute Keimergebnisse und später ein gutes Wachstum sicherzustellen sollte die Anzuchterde steril sein, das heißt frei von Keimen, Pilzen, Bakterien und sonstigen Schädlingen. Als Rezept um seine eigene Anzuchterde zusammenzustellen, vermengt man zu gleichen Teilen Kompost – am Besten aus verrottetem Laub, Sand und Blähton. Zum Sterilisieren wird das Dämpfen im Backofen oder der Mikrowelle empfohlen. Dazu wird die Erde sehr gut befeuchtet, in ein schließendes Gefäß gegeben und so lange erhitzt bis im Inneren eine Temperatur von circa 90 bis 100 Grad Celsius entsteht. Wer nun nicht gerade ein altes Elektrogerät nur für diesen Zweck im Haus hat oder wem diese Methode zu sehr stinkt beziehungsweise zu unappetitlich klingt, kann ja alternativ auf ein fertiges Aussaatsubstrat / Tongranulat zurückgreifen. Wichtig ist bei all dem einfach nur, dass die Keimlinge nicht gleich am Anfang überdüngt werden. Ausprobieren kann man zum Anzüchten auch Kokosfasern, die man als Block im Eine-Welt-Laden oder im sehr gut sortierten Baumarkt bekommt. Dabei sollte man jedoch auf regelmäßiges Gießen achten.

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