(Bild: BGL) Am vergangenen Samstag war es herrlich frühlingshaft warm und so zog es so manchen Gärtner hinaus in sein grünes Reich. Doch dieses muss nun erst einmal wieder ein wenig auf Vordermann gebracht werden, ehe man sich in der Freiluftsaison ganz entspannt dahin zurück ziehen kann. Manche Gärten bestehen aus einem Mix von wild zusammengewürfelten Pflanzen und einem Sammelsurium an Gartenmöbeln. Hier gilt – ebenso wie in vielen anderen Bereichen des Lebens – das Motto “Weniger ist mehr”.
Gleicht also der Garten eher einer Baustelle als einem Paradies, dann heißt es: Ab in die Latzhose und Gummistiefel und ran an die Arbeit!
Grundsätzlich erst planen dann graben
Das A und O ist die passende Planung und die anschließende richtige Anlage des grünen Rückzugsraumes. Wer keinen ganz so grünen Daumen hat, kann sich von Fachleuten wie Landschaftsgärtnern helfen lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Neu- oder Umgestaltung etwa eines eingewachsenen Gärtens mit altem Baumbestand handelt. Ganz gleich ob romantisches Wuchern oder akkurate Ordnung, wichtig ist stets die konsequente Umsetzung des jeweiligen Gartentyps für den man sich entscheiden möchte.
Üppiges Wachstum bei gleichzeitig geringem Pflegeaufwand
Viele Gartenbesitzer wünschen sich, dass die Pflanzen in ihrem Freiluft-Wohnzimmer üppig gedeihen und gleichzeitig wenig Pflege brauchen. Je nach dem wie man einen Garten grundsätzlich anlegt, muss man für die Pflege mit mehr oder weniger Arbeitsaufwand rechnen. Je besser man die Pflanzen auf die Gegebenheiten vor Ort wie Boden, Klima und Lichtverhältnisse anpasst, umso besser können diese sich auch entfalten. Etwas mehr Freiheit gibt es jedoch in Sachen Flächengestaltung. So lassen sich beispielsweise aus steilen Hanggrundstücken interessante Terrassengärten gestalten. Aber auch in flachem Gelände kann man mit Hilfe von Maschinen Berge, Täler einen Bachlauf oder einen Teich modellieren.
Englischer Rasen braucht viel Pflege
Saftig grün, dicht gewachsen, ohne jegliches Blümchen geschweige denn Moos und akkurat geschnitten, so sieht ein typischer englischer Rasen aus. Um so ein Kultur-Rasen zu erreichen muss man aber auch viel tun. Jetzt im Frühjahr sollte der englische Rasen vertikutiert und aerifiziert werden. Insgesamt ist solch ein Zierrasen regelmäßig zu düngen, zu gießen und muss immer wieder von aufkeimenden Unkräutern befreit werden. Freunde eines solchen Grüns lassen sich am Besten bereits bei der Bodenvorbereitung und Auswahl der Rasenmischung beraten.
Blühende Beete zwischen verschlungenen Pfaden
Anstatt einer großen Rasenfläche sehen andere Gartentypen oftmals inzwischen von märchenhaft verschlungenen Pfaden aus knirschendem Kies oder individuellen Trittplatten blühende Beete vor. Unkraut kann man sehr gut mit Hilfe von robusten Bodendeckern in den Griff bekommen. Pflegeleicht sind auch viele Stauden, weil sie meist recht anspruchslos sind und über viele Jahre hinweg zuverlässig wachsen und blühen. Ob und zu einen rigorosen Schnitt benötigen jedoch wuchernde und horstig wachsenden Pflanzen.

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