(Foto: DIY Academy) Mal was anderes im Flur als die klassisch schlichten Kleiderhacken, schlägt die DIY Academy vor. Diese Lösung bei der ausgediente, aufpolierte Maurerkellen die Hauptrolle spielen, lässt Heimwerkerherzen garantiert höher schlagen. Und selbst in einem kleinen Gang findet sich bestimmt noch ein freies Plätzchen an dem so ein Unikat Jacken, Mäntel, Schirme und Hüte aufnehmen kann.
Der Nachbau gestaltet sich relativ einfach. Außer den Maurerkellen braucht man noch folgende Materialien: selbstklebende Folie, Montagekleber, Karton, Motivvorlagen, farbigen Lack und gegebenenfalls ein Holzbrett und dann noch Dübel und Schrauben. Als Werkzeuge werden Schleifklotz, Schere, Pinsel, Lineal und Stift sowie gegebenenfalls eine Bohrmaschine benötigt. Falls alternativ zur Schere ein Cutter zum Einsatz kommt, braucht man dafür noch eine geeignete Schneideunterlage. Natürlich kann man bei den Kellen auch auf Neuware aus dem Baumarkt zurückgreifen. Ausgediente Kellen – ganz gleich ob aus dem eigenen Fundus oder vom Flohmarkt – jedoch sollte man vorab reinigen und mit Stahlpolitur wieder zu neuem Glanz verhelfen.
Für die farbliche Gestaltung schleift man die Holzgriffe zunächst an, um sie anschließend mit einem Acryllack auf Wasserbasis zu streichen. Die Oberflächengrundierung kann man sich ersparen, wenn man einen so genannten “2in1-Lack” verwendet. Ansonsten ist vor dem Lackiervorgang natürlich eine geeignete Grundierung erforderlich, die für eine bessere Haftung sorgt.
Die Trocknungszeit der Griffe kann man nutzen, um die Motive herzustellen. Aus Karton fertigt man die Schablonen an. Anstatt der im Foto vorgeschlagenen Motive kann man auch die Namen der Familienmitglieder auf die Kellen schreiben oder deren Lieblingsmotive verwenden. Die Umrisse werden auf eine Klebefolie übertragen und mit der Schere oder dem Cutter ausgeschnitten. Die Motive werden nun rechts oben auf den einzelnen Kellen platziert. Wer mag kann dann noch darunter und auf der linken Seite weitere Farbakzente mittels Streifen der gleichen Klebefolie setzen.
Abschließend befestigt man die fertigen Kellen mit Montagekleber an der gewünschten Stelle direkt an der Wand oder um die Garderobe bei einem Umzug mitnehmen zu können auf ein Brett, welches in der gleichen Farbe wie die Holzgriffe gestrichen wurde. Für das Ausrichten der Kellen sollte man sich, damit es auch genau wird, mit Lineal und Bleistift die Umrisse leicht anskizzieren. Den Klebstoff trägt man gleichmäßig auf der Rückseite der Kellen auf und drückt sie dann an die Wand oder auf das Brett. Zwei Tage sollte man dem Ganzen Zeit zum Trocknen geben, ehe man es mit Jacke, Schirm und Co. behängt. Die Variante mit den Kellen auf dem Holzbrett wird mit Hilfe der Bohrmaschine, den Dübeln und Schrauben an der Wand befestigt.
Zusatztipp: Wenn man noch Extra-Aufhängemöglichkeiten beispielsweise für Tücher, Schals oder die Kinderkleidung wünscht, dann kann man etwas unterhalb zwischen den einzelnen Kellen noch etwas kleinere Kellen platzieren. Dabei geht man dann genauso wie oben beschrieben vor.

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