Foto: Hausgeräte+ / Siemens
In der jetzigen Erntezeit wird der Gefrierschrank oder Tiefkühltruhe wieder mit einheimischem Obst, Gemüse und Kräutern bestückt. So kann man lange von den eignen Früchten aus dem eigenen Garten zehren. Und das noch dazu in einer hervorragenden Qualität. Denn das Einfrieren stellt die einfachste und gesündeste Möglichkeit dar Lebensmittel einzulagern. Dabei bleiben nämlich die wichtigsten Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und auch das Aroma weitgehend erhalten.
Durchschnittlich 18 Jahre lang verrichten Gefriergeräte ihren Dienst rund um die Uhr. Die Initiative HAUSGER ƒTE+ rät dazu, ‚ auf den Stromverbrauch dieser Geräte zu achten und ineffiziente, technisch veraltete Modelle beizeiten gegen energiesparende Geräte auszutauschen. Den genauen Energieverbrauch des Gefriergerätes kann man zum Beispiel mit einem Messgerät, welches ausgeliehen werden kann, überprüfen.
Beim Neukauf auf Energielabel achten
Circa 90 Prozent der im Handel erhältlichen Geräte sind eingestuft in die Energieeffizienzklassen A, A+ oder A++. Hier sind die Unterschiede allerdings ziemlich gravierend. Übrigens, soll nach einer Übergangsfrist ab Januar 2011 für Kühl- und Gefriergeräte eine neue einheitliche Kennzeichnung verbindlich gelten. Dann schon werden nämlich die bisherigen Klassen A+ und A++ durch neue Kennzeichnungen ersetzt. Auf den neuen Energielabel stehen dann stattdessen Angaben wie “A-20% ” oder “A-40%”. Die damit klassifizierten Geräte kommen mit 20 beziehungsweise 40 Prozent weniger Strom als Modelle aus der Energieeffizienzklasse A.
Viele Vorteile
Moderne Kühl-Gefriergeräte bestechen meist auch durch ihre vielseitigen Funktionalitäten. Einen guten Überblick erhält man meist dank der transparenten Schubladen. Selbst sperriges Gefriergut findet in den Großraum-Schubladen Platz. Vorteilhaft ist auch die von außen bedienbare elektronische Temperaturregelung, die über einen Störfall mittels eines akustischen Signals informiert. Ganz wichtig ist zum Einfrieren der frischen Ernte auch die Superfrostfunktion. Bevor man sich beispielsweise im Gemüsegarten ans Bohnen zupfen macht kann man damit eine Kältereserve schaffen. Dadurch läuft das Gerät dann auf Hochtouren. Sobald der Einfriervorgang abgeschlossen ist schaltet es sich wieder in den Normalbetrieb. Über Schmelzwasserpfützen und zeitaufwändiges Abtauen muss man sich nicht mehr ärgern. Moderne Gefriergeräte bringen in der Regel nämlich eine No-Frost-Technik mit. Die gekühlte Umluft friert die Lebensmittel ein und gleichzeitig wird die Feuchtigkeit konstant abgeführt. ‚ Das Ergebnis ist, dass die Vorräte wie auch der Innenraum eis- und reiffrei bleiben. So bleibt auch der Energieverbrauch niedrig. Denn ein Zentimeter Reifansatz genügt, um einen Anstieg der Verbrauchswerte des Gefriergerätes um etwa 50 Prozent zu bewirken.
Wohin mit dem weißen Gigant?
In Sachen Energieeffizienz spielt auch der Aufstellort eine wichtige Rolle. Der Stromverbrauch ist umso geringer, je kühler der Standort ist. Mit einer Umgebungstemperatur von einem Grad weniger kann man rund drei Prozent an Strom sparen. Tabu ist die Aufstellung neben einer Wärmequelle etwa neben dem Heizkörper. Auch direkte Sonneneinstrahlung sollte wenn möglich gänzlich vermieden werden. Bei der Auswahl sollte man außerdem auch auf die Klimaklasse achten. Sie sollte zum gewünschten Aufstellort passen. Die Klimaklasse SN (subnormal) ist ideal für eine Aufstellung im Keller, in dem sich die Umgebungstemperaturen zwischen zehn bis 32 Grad Celsius bewegen. Für einen Aufstellort mit Temperaturen von 16 bis 32 Grad Celsius – also ‚ in der Küche – eigenen sich Geräte aus der Klasse N (normal).
In einer Checkliste hat die Initiative HAUSGER ƒTE+ wichtige Kriterien zusammengefasst, die man beim Einkauf eines Gefriergerätes noch beachten sollte. Dieses Dokument im PDF-Format kann unter www.hausgeraete-plus.de/download/index.php kostenlos herunter geladen werden.

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