Sommerschnitt von Obstgehölzen und Sträuchern

pixelio.de(Bild: pixelio.de) Bei Waldspaziergängen sieht man zurzeit viele reif werdende wildwachsende Himbeersträucher. Angesichts dessen, dass diese wild wachsenden Obststräucher nicht geschnitten werden und trotzdem Früchte bringen fragt man sich sicherlich, weshalb man die Obstgehölze und -sträucher im eignen Garten eigentlich schneiden soll. Doch für einen regelmäßigen Schnitt gibt es einige Gründe.

Mit dem Auslichtungsschnitt erhält die Baumkrone beziehungsweise das Innere des Strauches mehr Licht. In der Sonne gereifte Früchte schmecken viel aromatischer. Außerdem stehen die Äste durch die Auslichtung nicht mehr so dicht nebeneinander. Durch den Schnitt erhalten die Gehölze auch mehr Luft, wodurch sich Pilzkrankheiten vorbeugen lassen. Durch das Entfernen von abgetragenem Fruchtholz wird der neue Wuchs besser angeregt. Werden Obstgehölze und -sträucher richtig geschnitten, dann steigen ihre Vitalität und ihre Stabilität. Letzteres ist insbesondere wichtig, weil die Bäume dann den Stürmen eher trotzen können. Der Sommerschnitt sollte vor allem bei Bäumen und Sträuchern durchgeführt werden, die sich durch einen recht starken Wuchs auszeichnen und dabei aber nur wenige Früchte tragen. Beim Sommerschnitt sollten die so genannten “Wasserschosse” abgeschnitten werden, weil diese das Innere des Baumes oder Strauches verdichten aber keine Früchte tragen. Vor August ist der Sommerschnitt von Gehölzen nicht ratsam, damit die Bäume nicht noch einmal austreiben. Und auch bei Beerensträuchern, die zu wenige Früchte tragen ist es besser erst im August einen Sommerschnitt durchzuführen. Für Kirschbäume gilt dass der Sommerschnitt, falls er denn überhaupt erforderlich ist, direkt nach der Ernte durchgeführt wird. Denn wenn Kirschen im Winter oder im Frühjahr geschnitten werden, kann es passieren dass die Wunden zu stark bluten.

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