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Bischofsmütze ( Kürbis ) - Pflege, Anbau, Pflanzen

Die Bischofsmütze ist nicht nur ein sehr dekorativer, sondern auch schmackhafter Kürbis. Der mehrfarbige Zierkürbis trägt turbanähnliche Früchte und wird daher Türken Turban oder Bischofsmütze genannt. Der Kürbis zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Das Fruchtgemüse ist einjährig und bildet an einer ...



Pflanze sowohl männliche als auch weibliche Blüten aus. Die Bestäubung der Blüten erfolgt durch Bienen und Hummeln. Botanisch betrachtet gehört der Kürbis wie Orangen, Bananen und Tomaten zu den Beerenfrüchten. Der ursprüngliche Wildkürbis ist auf Grund seiner Bittestoffe nicht genießbar. Durch die Kultivierung zahlreicher Sorten wurde der Bitterstoff zurück gezüchtet, was den Kürbis zu einer schmackhaften Gemüsepflanze macht. Zu den drei größten Arten gehören die Pepo,- Maxima,- und Moschata Kürbisse.

Kürbisarten

Es gibt unzählige Kürbisarten und ständig kommen neue Sorten hinzu. Der Acon, Butternut, Turban, Moschus und gelber Zentner gehören zu den Winterkürbissen. Sie haben eine harte Schale, die sich nicht zum Verzehr eignet. Winterkürbisse können an kühlen Orten über mehrere Monate eingelagert werden. Sommerkürbisse verfügen ...



über weiche Schalen, so zum Beispiel die Zucchini, Crooknecks, Patissons und Spaghettikürbisse. Sie können höchstens drei bis sechs Wochen gelagert werden. Zierkürbisse gehören zu den wilden Kürbisarten. Man kann sie nicht essen, da sie unangenehme Bitterstoffe enthalten. Zierkürbisse sind außerordentlich dekorativ und eignen sich ideal für den Herbstschmuck von Haus, Hof und Garten. Pumkins nennt man Kürbisarten, die sich besonders gut zum Schnitzen eignen. Dazu gehören der gelbe Zentner, der Halloweenkürbis und der Spooktacular.

Bischofsmütze - Anbau

Kürbisse benötigen ausreichend Nährstoffe, Wasser und Sonne. Die Anzucht von Kürbispflanzen ist relativ einfach. Ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, kann man die Kürbiskerne direkt ins Freibeet säen. Bei der Vorkultur in Töpfen, können die Kürbisse allerdings drei bis vier Wochen früher geerntet werden. Ein Kürbissamen pro Topf ist völlig ausreichend und erspart das spätere Pikieren. Die Anzuchterde wird gut gelockert und mit Kompost angereichert. Da die Saat jetzt Wärme benötigt, werden die Töpfe mit Folie oder Flies abgedeckt. Anschließend schneidet man Belüftungsschlitze in die Folie, damit die Erde nicht fault. Die Kürbisspflanzen benötigen während der gesamten Kulturzeit viel Wasser und sollten daher regelmäßig und gleichmäßig gegossen werden. Bereits sechs Wochen nach der Pflanzung und acht Wochen nach der Direktsaat werden die ersten Kürbisse geerntet. Winterkürbisse lässt man vollständig ausreifen und nimmt sie erst im Spätsommer oder Herbst ab, während Sommerkürbisse nicht zu groß werden sollten.

Der Kürbis und seine positiven Eigenschaften

Der Kürbis verfügt über eine Vielzahl an positiven Eigenschaften und wirkt daher sehr gesundheitsfördernd. Das Kürbis- Fruchtfleisch ist reich an Ballaststoffen, was die Darmtätigkeit anregt und die Verdauung positiv beeinflusst. Der Kürbissaft enthält wichtige Mineralien wie Magnesium, Kupfer, Eisen und Kalium sowie sämtliche Vitamine. Kürbisse wirken außerdem entwässernd und unterstützen auf diese Weise den Abbau von Fettpolstern. Das gewonnene Kürbiskernöl senkt die Cholesterinwerte und stärkt zusätzlich das Immunsystem.



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