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Butternut Kürbis - Pflege, Anbau, Pflanzen

Kürbispflanzen sind leicht zu kultivierende Gartenpflanzen, die man ab Mitte Mai direkt ins Freibeet säen kann. Bei der Vorzucht in Töpfen werden die Kürbis- Samen bereits ab dem 20. April ausgesät. Sobald die Keimblätter vollständig ausgebildet sind, setzt man die jungen Kürbispflanzen in größere Töpfe ...



mit Vermehrungserde um. Für das Einpflanzen ins das Freibeet empfiehlt sich humusarmer, mit Kompost angereicherter Boden. Als Düngemittel eignen sich Horngries und mineralische Stickstoffdünger.

Pflegemaßnahmen für Kürbispflanzen

Junge Kürbispflanzen sind ein Anziehungspunkt für Schnecken, daher sollte man schon im Frühjahr Schnecken Absammeln oder Schneckenkorn einsetzen. Auch das regelmäßige Gießen am Morgen kann die Schneckenplage eindämmen.

Das Auflockern und Hacken der Erde muss mit großer Sorgfalt erfolgen, da die Kürbiswurzeln dicht unter der Oberfläche verlaufen. Wenn die Früchte hinter den Kürbisblüten erkennbar sind, werden die Pflanzen ausgegeizt. Dabei knipst man überschüssige Blüten ab, so dass nur zwei bis drei Blüten an jeder Ranke verbleiben. Auf diese Weise erhält man größere und stärkere Früchte. Wie jede Pflanze ...



hat auch die Kürbispflanze bestimmte Bedürfnisse. Während der Wachstumsphase benötigt sie spezielle Nährstoffe, Sonne und Wasser. Die Pflanzenerde muss gleichmäßig feucht gehalten werden. Der Kürbis wird jedoch nicht von oben gegossen, so dass die Blätter trocken bleiben. Auch Staunässe sollte vermieden werden, da der Kürbis diese nicht verträgt. Von Juli bis August wachsen die Pflanzen täglich, so dass sie gestützt werden müssen, damit sie nicht von der Ranke reißen. Zum Schutz vor Fäulnis legt man ein Brett aus Holz oder Styropor unter die Früchte. Färben sich Kürbisblätter weiß oder bräunlich kann das ein Anzeichen für Mehltau sein. In diesem Fall werden die betroffenen Blätter einfach entfernt.

Die Artenvielfalt der Kürbisse

Die Artenvielfalt der Kürbissfamilie ist unendlich groß. Grundsätzlich unterscheidet man Kürbisse in drei verschiedene Sortengruppen. Dazu gehören die Gartenkürbisse, Zierkürbisse und Speisekürbisse. Wilde Kürbisarten enthalten oft Bitterstoffe. Diese sind gesundheitsschädigend und können Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen, Magenschmerzen und Kreislaufprobleme verursachen. Zierkürbisse sind aus diesem Grund nicht genießbar und dienen ausschließlich zu Dekorationszwecken. Garten- und Speisekürbisse sind dagegen sehr gesund und schmackhaft.

Gartenkürbisse und ihre positiven Eigenschaften

Das Fruchtfleisch der Gemüse- und Speisekürbisse ist reich an Wasser und Ballaststoffen, was sich günstig auf die Darmtätigkeit und Verdauung auswirkt. Der Kürbissaft ist ein nahrhafter Gemüsetrunk, der alle Vitamine und Mineralien wie Magnesium, Eisen, Kupfer und Kalium enthält. Kürbisse wirken ausschwemmend und unterstützen somit den Abbau von Fettpolstern. Außerdem stärken Kürbis enthaltende Produkte das Immunsystem und den Schutzmantel der Nerven.

Verschiedene Kürbissorten

Zu den besonders beliebten und schmackhaften Kürbissen gehören der Hokkaido, Butternut und Muskatkürbis. Der Hokkaido- Kürbis ist eine japanische Züchtung von mittlerer Größe. Er ist außen wie innen kräftig orangefarben und sein Fruchtfleisch ist sehr aromatisch. Der Butternut- Kürbis zeichnet sich durch seine hellgelbe Farbe und die Birnenform aus. Das Fruchtfleisch der Early Butternut ist tief orangefarben, sein Geschmack ist intensiv und würzig. Der Butternut ist ein Moschuskürbis von kleiner, handlicher Größe. Ein ausgewachsener Kürbis dieser Art wiegt zirka ein Kilo. Der mittelgroße Muskatkürbis verfügt über eine bräunlich- grün- orange Schalenfarbe. Das Fruchtfleisch ist kräftig und kann wie beim Hokkaido und Butternut roh oder gegart verzehrt werden. Ein ausgereifter Muskatkürbis wiegt bis zu fünf Kilo.



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