Hokaidokürbis - Pflege, Anbau, Pflanzen
Der Hokkaidokürbis gehört neben dem großen Gartenkürbis und dem Muskatkürbis zu den beliebtesten Kürbissorten in Deutschland.
Es gibt den Hokkaidokürbis in den Sorten roter Hokkaido mit dem Namen Red Kuri, den grünen Hokkaido ... Sweet Mama, den grünen Hokkaido Nutty Delicia und den Hokkaidokürbis Maina di chioggia.
Die ersten drei Hokkaidosorten wiegen alle zwischen 1,5 und 2 Kilogramm während der Hokkaidokürbis Maina di chioggia bis zu 8 Kilogramm wiegen kann. Zudem unterscheiden sich die Sorten des Hokkaidokürbisses in ihrer Lagerzeit. Der Hokkaidokürbis Red Kuri kann 5 Monate, der Hokkaidokürbis Nutty Delicia 4 bis 6 Monate und der Maina di chioggia 4 bis 8 Monate gelagert werden, während der Hokkaidokürbis Sweet Mama ganze 12 Monate gelagert werden kann.
Der Hokkaidokürbis stammt, wie es der Name schon verrät, von der japanischen Insel Hokkaido. Er gehört zu den essbaren Kürbissorten und hat ein durchschnittliches Gewicht von 1,5 bis 2 Kilogramm. Im Gegensatz zu anderen essbaren ...
Kürbissorten kann der Hokkaidokürbis mit Schale gekocht und anschließend mit Schale verzehrt werden. Sein Geschmack ist leicht nussig und die Konsistenz des Fruchtfleisches ist fest. Der Hokkaido kann in herzhaften Speisen wie Gratins und Suppen verwendet werden, aber auch roh verzehrt werden. Vor der Zubereitung sollte man die Kerne aus dem Fruchtfleisch des Hokkaidokürbisses entfernen, da diese nicht genießbar sind.
Die Aussaat des Hokkaidokürbisses
Die Aussaat des Hokkaidokürbisses erfolgt im Monat Mai nach den Eisheiligen, da diese Kürbissorte wie alle anderen essbaren Kürbissorten durch Frost Schaden nehmen kann.
Um die Pflanze zur Zucht des Hokkaiodkürbisses anzuzüchten, sollte man einen Torfquelltopf oder, falls nicht vorhanden, eine Multitopfplatte verwenden. Diese Anzuchtmaterialien können samt der Pflanze in die Erde gesetzt werden und das Wurzelwerk der Hokkaidokürbispflanze bleibt somit unbeschädigt.
Anbau der Aussaat und Pflege der Hokkaidokürbispflanzen
Nach rund ein bis zwei Wochen nach der Anzucht kann man die Hokkaidokürbispflanzen draußen einpflanzen. Wie bereits erwähnt, sollte die Umpflanzung nach draußen erst nach den Eisheiligen durchgeführt werden, um die Hokkaidokürbispflanzen vor Frostschäden zu bewahren.
Bei der Pflanzung des Hokkaidokürbisses ist es wichtig, dass zwischen jeder Pflanze rund ein bis eineinhalb Meter Platz ist, sodass die Pflanzen genug Licht bekommen und das Wurzelwerk sich ungehindert ausbreiten können. Der beste Pflanzgrund für den Hokkaidokürbis ist Kompost. Der Humus gewährleistet die optimale Nährstoffversorgung für den Kürbis. Zudem sollte man darauf achten, dass der Hokkaidokürbis während seines Wachstums immer genug Sonnenlicht und Wasser bekommt. Die Erde sollte immer leicht feucht sein.
Hat man keinen Komposthaufen zur Pflanzung von Hokkaidokürbissen zur Verfügung, kann man die Kürbispflanzen auch in einem Beet setzten. In diesem Fall muss die Erde aber zusätzlich mit Gartenkompost gedüngt werden, damit für die Hokkaidokürbisse die notwendige Nährstoffversorgung gewährleistet ist.
Die Ernte der Hokkadiokürbisse
Die Ernte der Hokkaidokürbisse erfolgt in den Monaten September bis Dezember. Ob ein Hokkaidokürbis reif ist, kann man durch den Klopftest herausfinden. Klopft man auf die Schale des Hokkaidokürbisses und es erklingt ein hohles Geräusch, weiß man, dass der Kürbis reif ist.
Die Lagerung der Hokkaidokürbisse sollte, wie bei allen anderen Kürbissorten auch, an einem kühlen und trockenen Ort erfolgen. Die Temperatur des Lagerraumes sollte dabei zwischen 10 und 13 Grad Celsius liegen und nicht tiefer oder höher sein. Zudem sollte man die Hokkaidokürbisse auf Holpaneelen lagern. Hokkaidokürbisse kann man rund 4 bis 6 Monate lagern.
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