Speisekürbis - Pflege, Anbau, Pflanzen
Als Speisekürbisse werden alle Kürbisse bezeichnet, die keine Bitterstoffe enthalten und somit genießbar sind. Es gibt eine Vielzahl an Kürbisarten- und Sorten, die sich in ihren Formen und Farben wesentlich unterscheiden.
Speisekürbisse gehören zur Gattung der Cucurbita./>
Anbau - Speisekürbisse
Kürbispflanzen benötigen grundsätzlich viel Platz. Nur wenn der entsprechende Pflanzabstand eingehalten wird, können sich das Blattwerk, die Wurzeln und Früchte richtig entfalten und gedeihen. Kürbispflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort. Der Boden sollte aus humusreicher Erde oder Komposterde bestehen. Die Kürbispflanzen vertragen keine Staunässe und sollten daher mäßig aber regelmäßig gegossen werden. Da Kürbisse Nährstoffe wie Kalium und Phosphor benötigen, wechselt man den Standort der Pflanzen alle zwei bis drei Jahre.
Aussaat der Kürbissamen
Die Aussaat der Kürbissamen kann ab Mitte Mai direkt im Freibeet erfolgen. Um die Saat vor Vögeln und Schnecken zu schützen, kann sie auch in Töpfen vorgezogen werden. Das Vorziehen in Töpfen beschleunigt die Ernte außerdem ...
um drei bis vier Wochen. Beide Saatvarianten haben ihre Vor- und Nachteile. Durch das Umsetzen der vorgezogenen Pflanzen, geraten die Keimlinge in eine Stresssituation, welche zu einem Wachstumsstopp von einigen Tagen führt. Die Pflanzen werden in das Freibeet gesetzt, wenn sie zwei bis drei Blätter ausgebildet haben. Damit der Stängel neue Wurzel bilden kann, wird der Setzling ausreichend tief eingegraben. Kürbispflanzen werden nicht von oben, sondern direkt am Wurzelstock gegossen, da sie sehr anfällig für Mehltau sind. Der Keimling wächst nun täglich und trägt bald Blüten.
Kürbis-Ernte
Bei der Ernte gilt es darauf zu achten, Verletzungen an der Kürbis-Schale zu vermeiden. Verletzungen verkürzen die Haltbarkeit der Pflanzen. Auch sollte der Fruchtstiel nicht abgebrochen werden, da diese Stelle dann zu faulen beginnt. Es empfiehlt sich, Kürbisse nach der Ernte noch zirka zwei Wochen zu lagern, damit sie nachreifen. Das kann in kühlen und trockenen Räumen, bei einer Temperatur von zehn bis dreizehn Grad Celsius erfolgen. Temperaturen unter Null Grad Celsius verträgt ein Kürbis generell nicht, dass Fruchtfleisch beginnt zu faulen. Aufgeschnittene Kürbisstücke sollte man innerhalb von drei bis vier Tagen verzehren, während dieser Zeit werden sie kühl aufbewahrt. Speisekürbisse können roh oder gegart gegessen werden. Bei jungen Kürbissen und Sommerkürbissen kann auch die Schale in den meisten Fällen mitgekocht werden. Die Sorten Hubbard und Moschus haben dagegen eine sehr harte Schale, die nicht gegart werden kann. Speisekürbisse können auf die unterschiedlichste Weise zubereitet werden. Man kann sie kochen, backen, grillen oder dämpfen. Auch die Kürbiskerne können verwendet werden. Dazu trocknet und schält man die Kerne, beträufelt sie mit etwas Speiseöl und gibt sie bei 180 Grad Celsius für 30 Minuten in den Backofen. Nach dem Abkühlen können die gerösteten Kürbiskerne in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt werden.
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