Steinpilze
Jedes Jahr im Spätsommer bis Herbst sieht man hunderte Menschen durch die Wälder streifen, egal ob große oder kleine. Sie suchen nur nach einem: dem Steinpilz.
Die lateinische ... Bezeichnung für diese Leckerei ist Boletus edulis L. Manche sagen auch zu ihm Herrenpilz, Fichtensteinpilz oder Edelpilz. Man kann den Steinpilz in Laub- und Nadelwäldern auf Moos, Heidekraut oder Graus überzogenen Flächen finden.
Leckeres und gesundes Nahrungsmittel
Dieser Pilz ist nicht nur eine kulinarische Köstlichkeit, sondern auch gesund. Da er zu neunzig Prozent aus Wasser besteht, ist er ideal für die schlanke Linie. Außerdem enthält nicht nur er, sondern auch seine ganze Familie der Pilze eine Menge lebenswichtiger Vitamine und Mineralstoffe.
- Zum Beispiel Vitamin B: Es ist wichtig für Nerven und Muskeln
- Ebenso auch Vitamin D: Es ist gut für die Knochenbildung.
- Außerdem steckt in dem Steinpilz hochwertiges Eiweiß, das von unserem Körber für den Muskelaufbau gebraucht wird.
- Er enthält auch eine Menge an Ballaststoffen, die lange satt machen und zudem den Darm auf Trab halten.
meisten Vitamine und Mineralstoffe. Später wird der Pilz konvex, mitunter wird der Hut manchmal schmaler als der Stiel.
Erkennungsmerkmale des Steinpilzes
Wer an dem Steinpilz riecht, bekommt einen angenehmen Duft von frischer Erde in die Nase. Das rohe Fleisch hat einen milden Geschmack. Diesen Pilz kann man sehr gut daran erkennen, dass sich die Schnittkante nicht bläulich verfärbt, wenn man ihn abschneidet. Ebenso hebt er sich durch seinen auffallenden, dicken, weißen Stiel von den ungenießbaren Arten ab. Ebenso auch durch seine graugrünlichen Röhren an der unteren Hutseite.
Als unerfahrener Pilzsammler kann man ihn aber trotzdem leicht mit dem Gallenröhrling verwechseln, was besonders bei den jungen Steinpilzen ein Problem ist. Kommt von diesem Gallenröhrling auch nur ein kleines Stück in die Pilzpfanne oder die Schwammerlbrühe, ist das ganze Gericht durch einen bitteren und säuerlichen Geschmack verdorben.
Verwechslungsgefahr
Dieses Problem kann man aber umgehen, indem man beim Sammeln kurz an der Schnittfläche des Pilzes leckt. Schmeckt es sauber bzw. bitter, ist es der Falsche. Wichtig ist es, den Speichel nach dem Probieren gleich auszuspucken, denn die Blausäure des Gallenröhrlings ist giftig. Ebenso sollte man den Pilz beim Sammeln abschneiden, nicht herausdrehen, sonst wird das Pilzmyzel zerstört.
Verwechselt man den Steinpilz mit dem Maronenröhrling, ist es dagegen eigentlich kein Problem, da auch er ein Speisepilz ist. Er hat nur nicht den hohen Wert unter den Pilzkennern wie unser Steinpilz. Unser Steinpilz ist ein guter und geschätzter Speisepilz mit ausgezeichnetem Geschmack, den man ohne Einschränkung vielseitig verwenden kann.
Tipps zur Verarbeitung
Man kann den Steinpilz im Wald sammeln, kaufen oder selbst im Garten heranziehen. Entsprechend kann man ihn frisch verarbeiten, in Streifen trocknen oder zur Konservierung in Essig und Öl einlegen.
- Je nach vorgesehener Verwendung sollte man aber vorher den Schaum (gelb bis leicht gräuliche Röhren) entfernen.
- Der Steinpilz kann auch ohne Weiterverarbeitung zu einer Soße oder Ähnlichem, nur gebraten oder gedünstet, verzehrt werden; zum Beispiel als Beilage zu einem Hauptgericht.
- Darüber hinaus eignet er sich hervorragend für Suppen, Füllungen und Saucen. Der Pilz rundet den Geschmack der Gerichte mit einer wohlschmeckenden Waldwürze ab.
- Es ist auch möglich, ihn als Zutat für ein Gratin zu verwenden oder die Pizza damit zu belegen.
Weitere schmackhafte Pilze sind der Trüffel, Champignon, Steinpilze, Shiitake und Parasolpilz.
- Speisetäubling (Russula vesca)
- Hallimasch (Armillaria ostoye)
- Sommertrüffel (Tuber aestivum)
- Schopftintling, Spargelpilz (Coprinus comatus)
- Krause Glucke, Fette Henne (Sparassis Crispa)
- Echter Waldchampignon, Blutegerling (Agarius silvaticus)
- Rotbrauner Riesenträuschling, Braunkappe (Stropharia rugosoannulata)
- Birkenpilz (Leccinum Scabrum)
- Pilze in Pilzkulturen selbst züchten
- Eierwulstling (Amanita ovoidea)
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