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Ideen für die Grabbepflanzung

Wer ein Grab pflegt, weiß: Auf die Pflanzung kommt es an. Ist die Fläche auch sehr klein, bereitet gerade diese Tatsache beim Aufbau einer dauerhaft funktionierenden Pflanzengemeinschaft Schwierigkeiten. Und die Entfernung zwischen Friedhof ...



und Wohnung macht regelmäßige pflege und häufiges Gießen zum Problem. Auf diese besonderen Bedingungen gilt es bei der Grabgestaltung einzugehen.

Kaum eine Grabstelle liegt isoliert. Rücksichtnahme auf die Bepflanzung der Nachbargräber fördert deshalb den positiven Gesamteindruck. Einheitliche Gestaltung und farbliche Abstimmung strahlen Ruhe aus, was dem Anliegen einer Gedenkstätte entgegenkommt. Farblosigkeit ist aber nicht erwünscht. Die Harmonie entsteht vielmehr durch das Miteinander von Blatt- und Blütenfarben, abgestimmt auf Grabzeichen und die Umgebung.

Die Pflanzung wird höhengestuft angelegt. Akzente, etwa als Hinterpflanzung und damit Betonung des Gedenksteins, setzen Solitärgehölze. Sie wirken raumbildend, sind aber sparsam, zu verwenden. Friedhofsgärtner empfehlen, ihren Anteil auf dem Wahlgrab auf 25%, auf dem Reihengrab auf 15% der Fläche zu begrenzen. Geeignet sind unter anderem Fächerahorn, Scheinhasel, Ginster, Seidelbast, Hortensie, Federbuschstrauch und Rhododendron, Kirschlorbeer, Lavendelheide sowie Muschelzypresse, Zwergkiefer und Eibenart.

Die weitaus ...



größte Fläche (60% bei Wahl-, 50% bei Reihengräbern) nehmen die Bodendecker ein. Gerade auf dem Grab ist eine geschlossene Pflanzendecke als Pflegehilfe sinnvoll, sie schützt den Boden vor raschem Austrocknen und unterdrückt den Unkrautwuchs. Eine Reihe immergrüner Teppiche aus Stauden und Gehölzen kommt in Betracht. In der Sonne gedeihen Thymian, Stachelnüsschen, Reiherschnabel, Helxine und Kriechwacholder. Im schatten eignen sich Waldsteinia, Bruchkraut, Porzellanblümchen sowie Efeu, Scheinbeere und kleinblättriger Kriechspindel.

Um das Grab ganzjährig mit Blühendem schmücken zu können, spart man Felder für die Wechselbepflanzung aus (15% der wahl-, 35% der Reihengrabfläche). Zum Frühjahr gehören Primeln, Gänseblümchen, Vergissmeinnicht und Zwiebelblumen. Die reiche Auswahl der Sommerblüher wird alljährlich durch Neuheiten ergänzt. Die Herbstbepflanzung ist eher traditionell, nur wenige Blütenpflanzen wie Alpenveilchen, Winterastern oder Heide halten niedrige Temperaturen noch aus.



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