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18.06.2006, 16:28
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#16 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 06.05.2006 Ort: zuhause
Beiträge: 11.353
| Zitat: |
Zitat von John Robie ... sich die Erde untertan zu machen, ist der Mensch und sein Handeln absolut natürlich ... | eine abendländische Einstellung
niwashi, der gerade an die Indianer am Amazonas denkt
__________________ Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. ( Cornelius Gustav Gurlitt 1850-1938 ) |
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18.06.2006, 17:08
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#17 (permalink)
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Registriert seit: 08.04.2006
Beiträge: 2.410
| Hi niwashi! Zitat: |
eine abendländische Einstellung
| Auch. Im Koran wird ER gepriesen, da er die Erde den Gläubigen untertan gemacht hat. Zitat: |
niwashi, der gerade an die Indianer am Amazonas denkt
| Ein gutes Beispiel für Verlierer im Überlebenskampf.
Bye
-John
__________________ Fülle Deine Tage mit Leben, nicht Dein Leben mit Tagen. |
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18.06.2006, 17:12
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#18 (permalink)
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Registriert seit: 31.05.2006
Beiträge: 1.626
| Zitat: |
Zitat von John Robie
Ein gutes Beispiel für Verlierer im Überlebenskampf.
Bye
-John | John das ist zu kurz gedacht, wer verliert wird sich erst noch rausstellen.
__________________ Great minds discuss ideas. Average minds discuss events. Small minds discuss people.
~Eleanor Roosevelt |
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18.06.2006, 17:28
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#19 (permalink)
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Registriert seit: 08.04.2006
Beiträge: 2.410
| Hi Manne! Zitat:
Mutationen und Genveränderungen sind kein Teufelszeug sondern in der Regel ein natürlicher Vorgang.
Was sich bewährt lebt weiter,der Rest stirbt eben aus,ganz pragmatisch ausgedrückt.
| Eben. Ein Zweig der Evolutionstheoretiker macht den Kunstgriff zu behaupten, der Mensch habe über seine Intelligenz die Evolution außer Kraft gesetzt, nur ein Stichwort "Gentechnik". Intelligenz ist also kein Resultat eines evolutionären Prozesses?
Wenn man die Ansicht vertritt, die "Natur" (inklusive des Menschen) wurstele eh nur ein paar Hundert Millionen - meinetwegen auch einige Milliarden - Jahre herum, bis das urknallmüde System kontrahiert, dann ist die Antwort auf die Frage nach "dem Sinn des Lebens", gleich wie sie lautet, auf jeden Fall eines: trivial.
Stephen Hawking sagte mal: "Vielleicht gibt es keine Antwort auf die Frage, warum das Universum existiert. Aber wenn es eine Antwort gäbe, und wir würden sie finden, wüssten wir so viel wie Gott."
Und, da selbst kein Genie, schaue ich dann SO:
Bye
-John
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18.06.2006, 21:59
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#20 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 06.05.2006 Ort: zuhause
Beiträge: 11.353
| danke Apisticus
niwashi, der sonst nicht technophobisch ist
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18.06.2006, 22:25
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#21 (permalink)
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Registriert seit: 08.04.2006
Beiträge: 2.410
| Hi Apisticus! Zitat: |
John das ist zu kurz gedacht, wer verliert wird sich erst noch rausstellen.
| Ich frage mich ohnehin, was es aus Sicht der Evolutionstheorie zu "gewinnen" gibt.
Und zum Thema "zu kurz gedacht": Du scheinst sehr optimistische Vorstellungen zu haben, was die Dauer des Bestehens der Indianergebiete/"Reservate" angeht.
Bye
-John
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19.06.2006, 09:28
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#22 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 06.05.2006 Ort: zuhause
Beiträge: 11.353
| es geht hier weniger um das Fortbestehen der Indianerreservate (ja, um die schon auch), aber in erster Linie um die kurzsichtige Vernichtung überlebensnotwendiger Ressourcen zum Bestand unseres Planeten
höchst seriöse Info aus diversen Klimaforschungsinstituten: Gaya wird in 100 Jahren nur noch unter höchstem Kostenaufwand bewohnbar sein, von den Versicherungen gar nicht zu sprechen:
Stürme nehmen dramatisch zu (erste kleine (!) Vorboten gab´s ja letztes Jahr in den USA), dort wo Regen fällt, fällt noch (viel) mehr (z.B. Monsoon-Regionen), dort wo Trockenheit die Tagesordnung ist, wird´s noch mehr und großräumiger sein (Folge: Völkerwanderungen in vermeintlich bessere Länder);
von der allseits bekannten Erwärmung und dem damit einhergehenden Versiegen des Golfstromes erfolgt eine Abkühlung Europas - derzeit begünstigte Gebiete wie das Rheinland haben dann ein Klima wie in den Alpen; wenn die Pole und Gletscher als Klimaregulatoren abgeschmolzen sind, wird es nicht nur zu erhöhten Küstenüberschemmungen kommen, sondern auch zu einer Erwärmung des Meerwassers; Folge: Fischsterben, Hungersnöte, höhere Verdunstung und mehr Regen ... und ...
es gibt kein Zurück mehr, die von den USA propagierte "5 vor 12 - Haltung" ist in Wahrheit eine "es ist bereits 12"-Situation - jetzt rate mal, warum die sich einen Dreck um das Kyoto-Abkommen scheren (abgesehen von ihrer Dummheit):
die Auswirkungen von Abgasen bzw. deren Reduzierung dauern nicht 50 Jahre sondern mehr als das Doppelte, da sich die Atmosphäre erst wieder regenerieren muß, wenn sie denn noch kann ... man geht inzwischen von 150 bis 200 Jahren aus
das oben genannte ist nur ein minimaler Ausschnitt aus dem, was uns bzw. unsere Kindeskindergeneration erwarten wird ... und ich bin kein Pessimist, sondern Realist
niwashi, der es sich trotzdem schön macht und sich nicht ganz verrückt machen läßt
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19.06.2006, 19:45
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#23 (permalink)
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Registriert seit: 08.04.2006
Beiträge: 2.410
| Hi niwashi! Zitat: |
es geht hier weniger um das Fortbestehen der Indianerreservate (ja, um die schon auch), aber in erster Linie um die kurzsichtige Vernichtung überlebensnotwendiger Ressourcen zum Bestand unseres Planeten
| Sicher ein wichtiges Thema, aber darum ging es mir und geht es mir nicht.
Kurz und plakativ gefasst: Ich sehe den Menschen als Teil der Natur, nicht als Fremdkörper, denn er ist das Resultat natürlicher Prozesse. Der Mensch vollbringt die zweifelhafte Leistung, immer mehr Arten immer schneller zu vernichten.
Die Evolution kennt keine Reservate, sie wirkt einfach, ohne erkennbares Ziel. Der Mensch, als Produkt der Evolution, wird nicht schuldig dadurch, dass der Evolutionsprozess fortwirkt. Wenn er durch sein Handeln eines Tages selbst zum "Opfer" der Evolution werden soll, dann hat er sich als nicht anpassungsfähig genug erwiesen.
Bye
-John
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19.06.2006, 21:54
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#24 (permalink)
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Registriert seit: 23.05.2006
Beiträge: 19
| Natur ist eben Natur! |
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20.06.2006, 07:59
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#25 (permalink)
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Registriert seit: 23.05.2006
Beiträge: 11
| @ John Robie
Kurze Anmerkung,
ich bin nicht so unbedingt bibelfest, aber das weiß ich noch:
Im 1. Buch Mose (AT) steht, dass Gott den Menschen zuletzt (am 6. Tag) schuf ...
(Wollt ich nur mal so anmerken)
Liebe Grüsse,
mucceline
(in deren Garten es beim Gießen/Sprengen gestern abend gestaubt hat ...)
P.S.: Beim googlen gefunden:
"Zuerst schuf Gott das Licht und trennte es von der Dunkelheit. So entstanden Tag und Nacht. Dann schuf er die Atmosphäre, indem er das Wasser im Meer und den Himmel trennte. Anschließend, am dritten Tag, trennte Gott das Trockene vom Wasser und füllte das trockene Land mit Pflanzen. Am vierten Tag schuf Gott die Lichter am Himmel: Sonne, Mond und Sterne. Sie sollten über die Erde leuchten und Tag und Nacht anzeigen. Danach machte Gott die Wassertiere und auch die Vögel in der Luft.
Am sechsten Tag dann schuf Gott die Landtiere und als den Höhepunkt der Schöpfung den Menschen." |
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20.06.2006, 08:45
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#26 (permalink)
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Registriert seit: 31.05.2006
Beiträge: 1.626
| Zitat: |
Zitat von mucceline
Am sechsten Tag dann schuf Gott die Landtiere und als den Höhepunkt der Schöpfung den Menschen." | @ mucceline
Also das nimmt ja nun nicht mal die katholische Kirche wörtlich, nur ein amerikanischer Präsident, der nicht als das hellste Licht gilt.
Apisticus, der bei den Kreativisten den Kopf schüttelt
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~Eleanor Roosevelt |
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20.06.2006, 12:27
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#27 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 06.05.2006 Ort: zuhause
Beiträge: 11.353
| Zitat: |
Zitat von mucceline Am sechsten Tag dann schuf Gott die Landtiere und als den Höhepunkt der Schöpfung den Menschen." | ... und genau da setzt die Verantwortung ein, die der Mensch als derjenige, der sich die Erde untertan machen sollte, nicht mehr wahrnimmt
niwashi, der nicht über das Unvermögen so mancher Politiker diskutieren will ...
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20.06.2006, 19:18
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#28 (permalink)
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Registriert seit: 08.04.2006
Beiträge: 2.410
| Hi niwashi! Zitat: |
... und genau da setzt die Verantwortung ein, die der Mensch als derjenige, der sich die Erde untertan machen sollte, nicht mehr wahrnimmt
| Die Verantwortung setzt da ein, völlig einverstanden. Und, um Dich nochmal zu zitieren, GENAU da. Wenn der Mensch als Höhepunkt/Krone der Schöpfung geschaffen wurde.
Der Mensch, der lediglich Resultat eines evolutionären Prozesses ist, befindet sich nicht in dieser Verpflichtung. Er könnte und sollte sich zwar auf Grund der herausgebildeten Intelligenz diese Verpflichtung selbst auferlegen, eine Verpflichtung idealerweise aus intrinsischer Motivation entstanden, nicht kyotoprotokollmäßig oktroyiert. Zitat: |
der nicht über das Unvermögen so mancher Politiker diskutieren will ...
| Musst Du auch nicht.
Ich sage dazu nur: In Demokratien sind unfähige Politiker ein Indikator für unfähige Bürger.
Bye
-John
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20.06.2006, 19:25
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#29 (permalink)
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Registriert seit: 08.04.2006
Beiträge: 2.410
| Hi Apisticus! Zitat: |
Apisticus, der bei den Kreativisten den Kopf schüttelt
| Mit Kreativisten habe ich auch so meine Probleme. Immerhin schaffen sie es aber, selbstverliebte Evolutionisten auf Trab zu bringen. Vor ein paar Wochen gab es dazu einen interessanten Bericht im "Weltspiegel".
Bye
-John
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20.06.2006, 19:34
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#30 (permalink)
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Registriert seit: 08.04.2006
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| Hi mucceline! Du traust Dich ja was. Ich schlich um den Begriff bisher herum wie die Katze um den heißen Brei. Pawlowsche Hunde sind bissig. Zitat: |
(in deren Garten es beim Gießen/Sprengen gestern abend gestaubt hat ...)
| Reduziere beim Sprengen die Sprengstoffmenge, dann staubt es nicht so.
Bye
-John
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