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Substrat
Gartenpflege - Bodenpflege, Blumenerde, Substrate

Substrat

Ein Substrat ist das Ausgangsmaterial für die Bodenbildung. Im Gartenbau wird der Begriff Substrat für Nährböden aller Art verwendet. Substrate bestehen aus verschiedenen Erden, durch Beimischung von Zuschlagstoffen, aus Erdgemischen und als erdelose Substrate bis hin zu flüssigen Nährlösungen.

Die Pflanzen im Freilandanbau von Baumschulpflanzen, im Obstbau und Feldgemüseanbau werden in gewachsenen Böden kultiviert, während im Gewächshaus die Pflanzen meist in Substraten wachsen.

ImageDie Erde, die im Pflanzenhandel erhältlich ist, ist meist ein aus Torf, Kalk, Düngemittel und Zuschlagstoffen hergestelltes Kultursubstrat. Zunehmend verwenden die Hersteller ...
auch Kompost, Holzfaser, Borke und Recyclingmaterial aus diversen Quellen. Hierbei sind die unterschiedlichen Produkte in der Regel für verschiedene Anwendungsbereiche bestimmt. Ein Substrat sorgt dafür, dass eine Pflanze sich wohl fühlt und ihre besten Ergebnisse bringt. Damit die Wurzeln einer Pflanze nicht im Wasser stehen und dann verfaulen, schafft man durch ein lockeres Substrat ein optimales Mikroklima mit viel Luft und hoher Luftfeuchtigkeit.

Substrate speichern Wasser gut, leiten aber auch zuviel Wasser zuverlässig ab. Mit Hilfe des Gießwassers lösen die Wurzeln der Pflanze das benötigte Salz heraus. Daher ist ein möglichst nährstoffreiches Substrat wünschenswert.

Ein gut geeignetes Substrat kann man für die meisten Pflanzen auch selbst herstellen. Grundsätzlich wird hierfür 1/3 normale Gartenerde mit 1/3 Füllstoff wie Torf, Sand, Blähton oder Perlite und mit 1/3 gut verrottetem Kompost gemischt. Der Anteil der Füllstoffe sollte umso höher sein, je empfindlicher die Pflanze gegen Nässe ist.

Für erdhaltige Substrate werden meist Gemische verwendet. So gibt es Haupterde, bei denen Erde den Hauptanteil des Substrates bildet. Des Weiteren gibt es Komposterden, Hilfserden, Misterden, Moorerden, Nadelerden und Heideerden sowie Zuschlagstoffe.

Eingeteilt werden die Erden auch nach dem Humusgehalt in Mineralerden. Durch Sand und Torf wird der Nährstoffgehalt des Substrates herabgesetzt. So gibt z.B. Sand Kübelpflanzen eine bessere Standfestigkeit und unterstützt den Flüssigkeitsablauf im Substrat. Torf wird wegen seiner Wasserspeicherfähigkeit und Durchlüftungsfähigkeit bei hoher Bodenfeuchte verwendet und der Tonanteil im Substrat dient der Bereitstellung von Nährsalzen z.B. bei der Kultur von Rosen.
 


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