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Pflanzzeit für Blumen

Wann die beste Pflanzzeit für Blumen ist, kann man nicht pauschal beantworten. Es kommt immer auf die Sorte an.

Es gibt Blumen, dazu gehören viele Stauden, deren klassische Pflanzzeit ist der Herbst.

Frostempfindliche Pflanzen setzt man ...



am besten erst nach den Frösten in die Beete. Zwiebelgewächse, die typischen Frühblüher wie Tulpen und Narzissen, pflanzt man im Herbst, bis in den Dezember hinein. Im Container oder Topf gekaufte Blumen können im Prinzip ganzjährig, außer bei Frost gepflanzt werden. Man bekommt sie vom Frühling bis in den Herbst hinein zu kaufen und solange kann man sie auch pflanzen.

Da es so viele verschiedene Blumen gibt, die zu recht unterschiedlichen Zeiten blühen, ist die Auswahl der Pflanzen besonders wichtig. Sie müssen zusammenpassen, farblich, platzmäßig und von ihren Blühzeiten her. Es sollte immer etwas blühen. Ein Garten der im Sommer toll blüht, den Rest des Jahres aber sehr karg aussieht, wurde falsch geplant.

Es gibt ein- ...



und mehrjährige Blumen. Einjährige kann man im Frühjahr aussäen oder fertig kaufen und auspflanzen. Meist werden sie während der Blüte angeboten. Wenn die einjährigen Blumen verblüht sind, können sie entsorgt werden.

Frühjahrspflanzung

Im März und April werden sommerblühende Zwiebelpflanzen eingesetzt. Dazu gehören Alpenveilchen, Lilien, Gladiolen, Begonien, Blumenrohr und Montbretien.  Dahlien, die im Herbst aus der Erde genommen wurden, müssen jetzt wieder in die Beete. Man wartet mit der Pflanzung in der Regel bis nach den Eisheiligen, da diese Knollen frostempfindlich sind. Einjährige Sommerblumen werden ebenfalls ab Ende Mai eingepflanzt. Sie können schon ab Februar oder März im Haus vorgezogen werden. Ideale Sommerblumen zum selberziehen sind Löwenmäulchen, Eis-Begonien, Pantoffelblume, Elfenspiegel, Kapuzinerkresse, Verbene, Fleißiges Lieschen und Portulakröschen.

Winterharte Chrysanthemen und Winterastern pflanzt man ebenfalls im Frühjahr. So können sie bis zum Herbst viele Wurzeln bilden und Kraft für die Blüte sammeln. Allerdings kann man sie im Herbst auch im Handel kaufen und dann einsetzen.

Viele Stauden werden im Frühjahr angeboten. Die Stauden haben so genug Zeit, Wurzeln auszubilden, damit sie gut über den Winter kommen. Ob Prachtstauden, Steingartenpflanzen, Schattenstauden, es gibt unheimlich viele Staudenpflanzen. Besonders Gräser pflanzt man besser im Frühjahr als im Herbst.

Im Frühjahr werden natürlich auch allerorts Balkonblumen angeboten. Viele von ihnen eignen sich auch für Beete. Man pflanzt sie in Kübel, Kästen und Töpfe. Sie bringen viel Farbe auf Balkon und Terrasse und den Garten.

Herbstpflanzung

Die meisten Zwiebelpflanzen werden im Herbst eingepflanzt. Dazu gehören Tulpen, Narzissen, Hyazinthen, Schneeglöckchen, Krokusse, Märzenbecher, Kaiserkronen, Blaustern, Strahlenanemonen und viele mehr.
Im Herbst ist die beste Zeit, Rosen zu pflanzen. Ab Oktober sind wurzelnackte Exemplare erhältlich. Diese sind deutlich preiswerter als getopfte Exemplare. Die Auswahl an Rosen ist nirgends größer als zu dieser Zeit. Allerdings sind zu der Zeit keine Blüten an den Sträuchern, so dass man die Blütenfarbe, Form und Größe nicht sehen kann. Man muss sich auf die Beschreibungen verlassen.

Im Herbst werden frühjahrs- und sommerblühende Stauden geteilt, um- oder auch neu gepflanzt. Der Boden ist noch warm und besitzt ausreichend Feuchtigkeit, so dass die Pflanzen rasch anwachsen.

Im Herbst pflanzt man Stiefmütterchen und Hornfeilchen. Sie sind recht unempfindlich gegen Frost und überstehen den Winter gut. Sie zeigen meist sogar in der kalten Jahreszeit einige Blüten und legen dann im Frühjahr richtig los.



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