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Nistkasten und Nisthilfen für Amseln

Die Amsel ist ein Halbhöhlenbrüter. Sie muss jederzeit ihre Umgebung beobachten können. Ein geeigneter Nistkasten für eine Amsel muss daher eine große Öffnung an der Vorderseite haben. Sie sind so aber für Räuber gut zugänglich. Deshalb ...



wurde ein neuer Nistkasten entwickelt. Dieser hat nun zwei ovalen Einfluglöcher von ca. 32 x 50 mm Größe.

Außerdem gibt es Nistkästen, die einen speziellen vorgezogenen Vorbau aufweisen. Diese Kästen können dadurch frei aufgehängt werden. Die Halbhöhle hat einen zusätzlichen Brutraumeinsatz. Selbst an dunklen Hangplätzen erfolgt durch die Einflugöffnung ein guter Lichteinfall.

Amseln brüten oft mehrmals hintereinander. Sie überbauen das alte Nest immer wieder. Es wird immer weiter aufgestockt. Es kann zu Verunreinigungen und Parasitenbefall kommen. Man sollte das alte Nest unmittelbar nach der Brut entfernen, bevor die Amseln neu bauen.

Da die Nistkästen für Räuber gut zugänglich sind, müssen sie so aufgehängt werden, dass diese gar nicht erst herankommen.

Trotz Nistkästen brüten Amseln oft einfach in einer Hecke. Sie mögen es einfach, wenn sie rundherum alles unter Kontrolle haben. Man kann ihnen dort helfen, indem man den Heckenschnitt auf die Zeit nach dem Brüten verschiebt. Während die Vögel brüten, lässt man die Hecke, wie sie ...



ist. Amseln mögen eine Vogeltränke, die groß genug ist, dass sie auch ein Bad nehmen können. Speziell, wenn es warm ist, baden Amseln sehr gerne.



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