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Wenn die Tage länger und wärmer werden und sich die Sonne öfter zeigt, beginnt die Pflanzsaison. Nicht nur im Garten wird gewerkelt, auch die Balkonbesitzer holen ihre Kästen heraus und planen eine schöne Bepflanzung, die möglichst recht lange blühen und ihre Besitzer erfreuen soll.
Man sollte nicht planlos mit dem Pflanzen beginnen. Zuerst muss man sich darüber im klaren sein, welche Pflanzen man verwenden möchte. Nicht nur Blumen sind im Angebot. Ein kleiner Kräutergarten im Kasten sieht nicht nur hübsch aus, er ist auch noch sehr praktisch. Auch Obst, wie Erdbeeren wird heute vielerorts in Blumenkästen und Kübeln gepflanzt. Es gibt spezielle Sorten, die besonders dafür geeignet sind. Die meisten verwenden aber Blumen für ihre Kästen. Dabei sollte man darauf achten, dass die verschiedenen Sorten zueinander passen. Auch der Standort ist entscheidend. Es gibt sonnige, halbschattige und schattige Balkone und passend dazu die jeweiligen Blumensorten. Die klassischste Balkonkastenblume ist wohl die Geranie (Pelargonie). Sie wirkt gut solo, mit ihresgleichen, aber auch mit anderen Pflanzen.
Blumenkasten bepflanzen - die richtige Größe In einen etwa 1 Meter langen Balkonkasten sollten nicht mehr als sieben bis elf Pflanzen gesetzt werden. Am besten pflanzt man sie etwas versetzt und nicht alle in einer Reihe. So können sie sich besser ausbreiten. Nach vorn setzt man die hängenden Gewächse, etwas nach hinten die stehenden. In die Mitte kann man die flacheren Blumen pflanzen. Damit die Pflanzen genügend Luft bekommen, sollte man auf ausreichend Pflanzabstand achten. Bei der Auswahl der Gewächse sollte man auch bedenken, dass der Wasserbedarf der Blumen in einem Kasten etwa gleich sein sollte. Durstige Petunien pflanzt man beispielsweise nicht mit Elfensporn zusammen.
Man sollte generell neue Erde verwenden, damit viel Luft an die Wurzeln kommt.. Die vom letzten Jahr ist verbraucht und oft voller alter Wurzeln. Auch müssen die Kästen mit heißem Wasser und einer Bürste von Erd- und Pflanzenresten befreit werden. Das hilft, damit keine Krankheiten übertragen werden können. Die Blumenkästen müssen ausreichend hoch und breit sein, am besten mindestens 20 cm. So kann die Erde nicht so schnell austrocknen. Auf keinem Fall dürfen Abzuglöcher zur besseren Belüftung der Pflanzen fehlen. Bei neuen Kästen sind sie meist vorgestanzt und müssen nur noch durchstoßen werden. Ideal sind Blumenkästen mit eingebautem Tank, der im doppelten Boden oder einem seitlichen Behälter integriert sein kann. Neuartige Speichermatten können passend zugeschnitten und unter das Pflanzsubstrat in die Gefäße gelegt werden. So vermeidet man, dass die Erde zu schnell austrocknet, wenn man einmal das gießen vergisst.
Blumenkasten bepflanzen - Sommerblumen und Koniferen Die Erde muss zum Schluss gut angedrückt werden. Wichtig ist, dass die Pflanzen nicht zu tief oder zu hoch in der Erde stecken. Die Pflänzchen müssen gut angegossen werden.
Blumenkästen kann man übrigens nicht nur in der warmen Jahreszeit bepflanzen. Auch im Winter machen sie sich mit den richtigen Gewächsen gut. Buchsbaum und immergrüne Koniferen sind ganzjährig gut geeignet. Im Sommer kann man dann ein paar blühende Pflanzen dazwischen setzen. So hat man das ganze Jahr etwas Grünes auf dem Balkon.
Bepflanzung für den Schatten: Begonie, Begonie boliviens, Buntnessel, Süßkartoffel, Fuchsien, Hosta, Eisbegonie, Fleißiges Lieschen, Männertreu, Impatiens, Farn und Efeu. Für halbschattige Standorte geeignet sind: Aztekengold, Edellieschen, Elfenspiegel, Fleißiges Lieschen, Geranie, Männertreu, Petunie und Efeu.
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